Ein Ausflug ans Meer hat für Helen (Charlotte Munck) unerwartete Folgen: Plötzlich hört sie Stimmen und hat seltsame Erinnerungsfetzen im Kopf.

Mutter Helen (Charlotte Munck, "Anna Pihl – Auf Streife in Kopenhagen") und Vater Johannes (Christoph Gunert) möchten mit ihrer Tochter Frances (Nadja Bobyleva) ein paar ruhige Tage am Strand verbringen. Doch eine unerwartete Geschichte holt Helen ein.

Das Ferienhaus, in dem die Familie wohnt, scheint daran Schuld zu sein. Denn die Mutter hört Stimmen, Erinnerungsfetzen drängen sich auf, und sie hat Schmerzen. Zusätzlich begegnet sie immer wieder einem fremden Mann, der ihr doch vertraut vorkommt. Das Psychodrama "Meeres Stille" (2013) lässt Jetzt-Zeit und die Vergangenheit immer mehr verschwimmen.

Denn Rückblenden aus dem gleichen Haus zeigen die dramatische Geschichte eines kleinen Jungen, der seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat, und jetzt versucht seinen Vater aufzumuntern. Juliane Fezer gibt mit der mehrfach preisgekrönten Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stefan Beuse ihr Regie-Debüt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst