25.06.2015 Kinostarts im Überblick

Neu im Kino: "Ted 2" und "Die Liebe seines Lebens"

Eric Lomax (Colin Firth) ist kein Mann der vielen Worte.
BILDERGALERIE
Eric Lomax (Colin Firth) ist kein Mann der vielen Worte.  Fotoquelle: Koch Media / Studiocanal

Der sprechende und kiffende Teddybär "Ted" kehrt an der Seite von Mark Wahlberg in die Kinos zurück - und hat sich kaum verändert. Noch immer geht es um stumpfe Sprüche und grenzwertigen Humor. Wesentlich mehr Anspruch bietet das Drama "Die Liebe seines Lebens". Darin liefern Colin Firth und Nicole Kidman eine starke Leistung ab.

Ted 2: John und Ted haben ihren Traum in Boston gelebt. John ist zwar wieder Junggeselle, aber Ted hat Tami-Lynn, die Frau seiner Träume, geheiratet. Als Eheprobleme die frisch Verheirateten belasten, beschließen Ted und Tami-Lynn ein Baby zu bekommen, um so ihre Ehe zu retten. Aber ihre Hoffnungen werden zerstört, als der Staat Massachusetts Ted nicht als Person anerkennt, sondern als Gegenstand, und er somit für eine Adoption nicht in Frage kommt. Wütend und deprimiert bittet Ted seinen besten Kumpel, ihm dabei zu helfen, den Staat zu verklagen und ihm die Rechte zu verschaffen, die er verdient. USA 2015, 106 Min., FSK o.A., von Seth MacFarlane, mit Mark Wahlberg, Amanda Seyfried, Jessica Barth, Liam Neeson, Morgan Freeman. Lesen Sie hier unsere Filmkritik zu "Ted 2".

Antboy 2 - Die Rache der Red Fury: Als Superheld hat man's nicht leicht. Zwar hat Pelle alias Antboy seinen Erzfeind den Floh hinter Gitter gebracht, doch die nächsten Superschurken lassen nicht lange auf sich warten. Die Terror-Zwillinge erweisen sich als gefährlicher denn je. Und noch jemand hat eine Rechnung mit Antboy offen: Die geheimnisvolle Red Fury will Rache an ihm nehmen. Dabei möchte Pelle doch nur etwas Zeit mit Ida verbringen. Dänemark/Deutschland 2015, 87 Min., FSK ab 6, von Ask Hasselbach, mit Oscar Dietz, Astrid Juncher-Benzon, Boris Aljinovic. Lesen Sie hier unsere Filmkritik zu "Antboy 2 - Die Rache der Red Fury".

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Die Liebe seines Lebens: Eric Lomax ist kein Mann der vielen Worte. Züge und Bahnstrecken interessieren ihn mehr als Menschen, und auch das Lachen gehört nicht zu seinen Stärken. Das ändert sich, als er die ebenso schöne wie warmherzige Krankenschwester Patti kennen lernt. Die beiden verlieben sich, und zum ersten Mal seit vielen Jahren hält das Glück Einzug in Erics Leben. Zwar spürt Patti, dass ihm etwas auf der Seele lastet, aber sie wagt nicht, Eric damit zu konfrontieren. Doch auch nach der Hochzeit kann Eric sich nicht öffnen. Er wird von Alpträumen geplagt und verschließt sich ausgerechnet vor der Liebe seines Lebens. Erst Erics alter Freund Finlay erzählt Patti, was ihren Mann quält. Australien/Großbritannien 2015, 106 Min., FSK ab 12, von Jonathan Teplitzky, mit Colin Firth, Nicole Kidman, Jeremy Irvine. Lesen Sie hier unsere Filmkritik zu "Die Liebe seines Lebens".

Dior und ich: Die Fashion Dokumentation "Dior und ich" gewährt private Einblicke in die vielschichtige Welt des Modehauses Dior. Zudem gibt der Film einen einmaligen Blick hinter die Kulissen während der nur zweimonatigen Entstehung der ersten Haute Couture Kollektion des neu ernannten Chefdesigners Raf Simons. Regisseur Frédéric Tcheng kommt dem scheuen Genie ungewöhnlich nah und stellt eine überraschende Parallele zu Christian Dior her. Frankreich 2014, 90 Min., FSK o.A., von Fréderic Tcheng, mit Raf Simons, Pieter Mulier, Anna Wintour. Lesen Sie hier unsere Filmkritik zu "Dior und ich".

Freistatt: Sommer 1968. Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten allerhöchstens als Brise zu spüren. Mit selbstverständlicher Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater. Als er von seiner Familie in die abgelegene kirchliche Fürsorgenanstalt Freistatt abgeschoben wird, findet er sich in einer Welt wieder, der er nur mit noch unbändigerem Freiheitsdrang begegnen kann: Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill während der als Erziehung verbrämten täglichen Arbeitseinsätze in den Mooren der Umgebung. Doch für Wolfgang ist eins klar: Seine Sehnsucht nach Freiheit wird er so schnell nicht im Moor begraben. Deutschland 2015, 104 Min., FSK ab 12, von Marc Brummund, mit Louis Hofmann, Max Riemelt, Uwe Bohm. Lesen Sie hier unsere Filmkritik zu "Freistatt".

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