In einem Interview mit dem britischen "Guardian" geht Robert De Niro mit US-Präsident Trump hart ins Gericht – und sagt, dass er sich Sorgen um seine Kinder mache.

Trump sei ein "echter Rassist" und "viel schlimmer", als er befürchtet habe. Weil Trump immer wieder gegenüber Minderheiten ausfällig werde, habe er Angst um seine sechs Kinder, die er zusammen mit zwei Afroamerikanerinnen hat. "Ja, ich mache mir Sorgen", so De Niro. "Und eines meiner Kinder ist schwul, und er hat Angst davor, auf eine bestimmte Art behandelt zu werden. Darüber sprechen wir."

Trump, so De Niro weiter, könne getrost als Faschist bezeichnet werden. "Ich denke, darauf läuft es hinaus. Würde es nach ihm gehen, würde unser Land schrecklich enden." Er selbst sei nach der Präsidentschaft von Barack Obama "naiv" gewesen und habe Trump nicht kommen sehen. "Würde er in ein Restaurant gehen, in dem ich sitze, würde ich gehen. Ich würde nicht da sein wollen." De Niro hat in der Vergangenheit immer wieder scharfe Kritik an Trump geäußert und ihn 2016 in einem viel geteilten Video als "Schwein" und "Hund" beschimpft sowie später per Twitter als "Individuum mit geringem IQ" bezeichnet.

Ende November hatte De Niro angekündigt, sich von seiner zweiten Ehefrau Grace Hightower zu trennen. "Wir beginnen gerade eine Phase der Veränderung in unserer Beziehung, die ein schwieriger, aber konstruktiver Prozess ist", so der Schauspieler damals im US-Magazin "People". Die beiden haben zwei Kinder; vier weitere Kinder entstammen früheren Beziehungen des Schauspielers.


Quelle: teleschau – der Mediendienst