Jeder wird mal alt: auch Bruce Willis. Den heute 63-jährigen Superstar hielt das nicht davon ab, 2013 bereits ein fünftes Mal in seine Paraderolle zu schlüpfen: John "Stirb langsam" McClane. Der Supercop, der sich bereits viermal mit üblen Terroristen anlegte, lässt es inzwischen aber etwas ruhiger angehen, er ist auch Vater. Doch das Chaos zieht die Familie McClane scheinbar magisch an.

Sohn Jack (Jai Courtney) arbeitet seit Jahren als CIA-Agent und ist in Schwierigkeiten geraten. In Moskau ist er dem rätselhaften Komarov (Sebastian Koch) und dessen hübscher Tochter Irina (Yuliya Snigir) auf den Leim gegangen. Also fliegt Papa John in den Osten und bringt seinem Sohn bei, was es heißt, ein echter McClane zu sein.

Sohnemann Jack legt nicht viel Wert auf die väterliche Unterstützung, die beiden pflegen nicht die beste Beziehung. Ihre Differenzen müssen sie während wilder Schussgefechte und rasanter Verfolgungsjagden ausdiskutieren: Die russische Unterwelt hat schon die Spur des ungleichen Teams aufgenommen.

Klar, dass sich der fünfte "Stirb langsam"-Teil in Sachen Action nicht zurückhält: Der rund 100 Millionen Dollar teure Film beginnt mit einer der spektakulärsten Autoverfolgungsjagden, die man jemals gesehen hat. Auch wenn das Tempo danach deutlich herausgenommen wird und streng genommen erst das explosive Finale wieder große Schauwerte bietet: "Ein guter Tag zum Sterben" überzeugt als im Stile der 80er-Jahre inszenierter Action-Kracher. Ein Film, der Lust macht auf eine Forsetzung. Tatsächlich soll 2019 der sechste Teil der Reihe in die Kinos kommen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst