Professor Harald Lesch begibt sich für "Terra X" ein weiteres Mal auf die Suche verlorenen Erkenntnissen ais der Vergangenheit.

Als eines der größten Probleme der modernen Medizin gelten die multiresistenten Krankenhauskeime. Nach einer Studie der europäischen Seuchenbehörde sollen allein im vergangenen Jahr mehr als 33.000 Menschen in Europa den gefährlichen Bakterien zum Opfer gefallen sein. Doch die tödliche Gefahr lässt sich zumindest einschränken. Mit einem uralten Rezept. Es ist bereits mehr als 1.000 Jahre alt.

Im Rahmen des Wissenschaftsformats "Terra X" im Zweiten begibt sich Professor Harald Lesch ein weiteres Mal auf die Spuren schon lange vergessener Innovationen. Im zweiten Teil seiner "Verlorenes Wissen"-Reihe stößt er unter anderem auf die Heilsalben des Mittelalters. Das Wissen darüber ist im Laufe der Zeit allerdings verloren gegangen.

Es gibt tatsächlich eine Augensalbe, die ausgerechnet gegen die multiresistenten Krankenhauskeime Wunder wirken soll. Ihre Zusammenstellung liest sich jedoch abenteuerlich. Die Kombination aus Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Wein und Ochsengalle soll ein nach heutigen Maßstäben hochwirksames Antibiotikum ergeben. Lesch und sein Team lassen sie von erfahrenen Medizinern zusammenstellen. Das erstaunliche Ergebnis zeigt, wie so einige Erkenntnisse und Erfindungen aus der Vergangenheit heute wieder gut zu gebrauchen sind.

"Es löst in mir Respekt aus, was unsere Vorfahren schon alles wussten und taten – und wie viel wir von ihnen lernen können", sagt Professor Harald Lesch sagt über seine Forschungsreise in die Vergangenheit.


Quelle: teleschau – der Mediendienst