Die erste Runde des Wettkochens in der neuen Staffel von "Grill den Henssler" ging mal wieder an  Profikoch Steffen Henssler – was der Spannung keinen Abbruch tat: Regelverstöße, Punktabzüge und Servierpannen standen auf der Speisekarte.

Gleich zum Auftakt der Frühlingsstaffel von "Grill den Henssler" ging es hoch her. Die Promis, gegen die sich Koch-King Steffen Henssler in der ersten Folge kulinarisch bewähren musste, wollten mit geballter Power und der Hilfe von Koch-Coach Ralf Zacherl dem nahezu unbesiegbaren Profikoch eins überbraten: Sängerin Sarah Lombardi, "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"-Star Mustafa Alin und Ex-Dschungelteilnehmerin Kader Loth. Doch es sollte anders kommen, auch wenn es zunächst nicht danach aussah.

Gleich zu Beginn der mit dem Publikums-Bambi ausgezeichneten Koch-Show stürmte Steffen Henssler voller Elan auf den Küchentresen, riss sich die weiße Kochjacke vom Leib und präsentierte sich in seiner pinken "Glücksjacke". Aber diese brachte dem Star-Koch im Impro-Gang kein Glück. Kurz vor Ablauf der Zeit hielt er in der Hektik einen Teller schief und die Hälfte des Gerichts landet auf dem Boden - ausgerechnet vor dem Platz von Manager und Genießer Reiner Calmund. Natürlich blieb dieser Fauxpas aufgrund der ungleichen Portionsgrößen nicht lange unbemerkt. Die erste Runde ging an die Promis.

Mustafa, der bei "GZSZ" die Rolle des Mesut Yildiz hat, stellte erstmal klar: "Ich stehe eigentlich nie in der Küche - nur, wenn ich mir etwas zu trinken hole oder Anweisungen gebe." Das erklärte auch den Spickzettel, auf den der 39-Jährige des Öfteren schielen musste - zur Erheiterung von Ruth Moschner.

Dass das der Wahrheit entspricht, bekam Ralf Zacherl schnell zu spüren: Denn routiniert lief bei Mustafa gar nichts ab. Der Koch-Coach versuchte schließlich in den letzten anderthalb Minuten beim Anrichten zu retten, was zu retten ist. Doch die Zeit machte den beiden einen Strich durch die Rechnung: Ein Teller kam zu spät auf dem Jurytisch und konnte damit nicht gewertet werden!

Tofu-Debakel bei "Grill den Henssler"

Aber nicht nur das: Die Jury war von der Auswahl der Vorspeise alles andere als verzückt. Während Maria Groß ihre Kritik noch galant verpackte "Ich bin kein Tofu-Fan. Er lebt ja nur davon, wie er arrangiert wird", war für Reiner Calmund nahezu eine kulinarische Katastrophe ausgebrochen: "Tofu schmeckt einfach wie ein neutraler Schwamm, und der Couscous als Beilage schmeckt auch beschissen."

Nach dem Tofu-Debakel wollte Sängerin Sarah Lombardi Steffen Henssler mit ihrem Hauptgang "Wolfsbarsch mit mediterranem Gemüse" grillen. Das war ihr bereits in der Herbst-Staffel gelungen – damals noch gemeinsam mit Pietro Lombardi am Herd. Ruth erinnerte sich "wie süß" die beiden zusammen waren und fragte nach einem kurzen Video-Rückblick gleich mal bei Sarah nach, ob sie vor einem halben Jahr auf ein Theaterspiel der beiden hereingefallen ist oder sie damals wirklich noch verliebt waren. Eine wirklich aussagekräftige Antwort bekam sie nicht.

Im Koch-Wettkampf schlug sie sich aber auch alleine hervorragend. So lobte Koch-Coach Ralf Zacherl: "Sarah ist mein bestes Pferd im Stall." Doch kurz danach beging er gleich zwei Regelverstöße, die weder unbemerkt noch ungestraft bleiben. Die Konsequenz? Punktabzug!

In der letzten Kochrunde wollte Kader Loth die Geschmacksnerven der Jury mit "Banane und Toffee" verzücken. Moderatorin Ruth Moschner verzückte die Ex-Dschungelteilnehmerin hingegen mit schlüpfrigen Geständnissen: "Mein Verlobter und ich haben schon noch Sex, aber nicht mehr so aktiv. Ich war ja ein paar Wochen im Dschungel, da ist einiges eingeschlafen - das holen wir gerade nach." Kochtechnisch ist bei Kader aber laut Ralf Zacherl "Alles im Loth". Doch konnte ihr Schichtdessert mit Steffen Hensslers Bananen im Tempuramantel wirklich mithalten? Das Urteil von Sterneköchin Maria Groß: "Das ist wie ein ungesundes Müsli ohne Früchte, dafür ganz viel Banane, Schokolade und Karamell."

Damit war der Sieg von Steffen Henssler besiegelt.

Die neuen Folgen von "Grill den Henssler" laufen sonntags um 20.15 Uhr auf Vox.