Einen seriösen Schnelldurchlauf durch die Errungenschaften englischer Popkultur von den 50-ern bis heute bietet die Doku zum Auftakt des "Summer of Fish'n'Chips" bei ARTE.

Beatles und Rolling Stones, Mods, Punks und Glamrock, Progressive Rock mit Genesis und Pink Floyd, die Erfindung des Hard Rock durch Black Sabbath, Deep Purple und später Led Zeppelin. Das ist nur eine kurze Aufzählung britischer Pop-Errungenschaften aus Teil eins der Doku "United Kingdom of Pop" von Thorsten Ernst. Sie beschreibt den Zeitraum von den ersten Skiffle-Bands der 50-er bis hin zu Punk und Glamrock Mitte, Ende der 70-er. Direkt im Anschluss um 22.45 Uhr beleuchtet Teil zwei der Studie von Stefanie Schäfer dann neuere Pop-Phänomene "made in Britain".

Auch wenn es schwierig scheint, in zweimal 52 Minuten mehr als 60 Jahre britische Popkultur sinnvoll unter einen Hut zu bringen: Die Auftakt-Doku zum "Summer of Fish'n'Chips" schafft es auf konzentrierte, lehrreich-unterhaltende Weise. Ein Film, der Lust darauf macht, die Programme des Pop-Sommers 2017 auf ARTE weiter zu verfolgen. Sechs Wochenenden lang, bis zum 20. August, werden sie das Programm des Kultursender füllen.


Quelle: teleschau – der mediendienst