Es gibt doch noch Hoffnung für das traditionelle Fernsehen: Nicht alle jungen Erwachsenen finden offenbar Gefallen an den Video-on-Demand-Portalen.

Das lineare Fernsehen habe keine Zukunft, konnte man in den vergangenen Monaten des Öfteren lesen. Zu unflexibel sei das Zappen durch die TV-Sender für eine junge Generation, die ständig auf Achse sei. Das ist nur bedingt richtig, fand eine Studie der Hochschule Fresenius mithilfe der Marktforscher von "Yougov" jetzt heraus.

Die auf der Webseite der privaten Bildungsanstalt präsentierte Veröffentlichung "OTT-Dienste - Vielfalt online" legt nahe, dass eine steigende Anzahl junger Erwachsener zwischen 18 und 24 Jahren wieder vermehrt lineares Fernsehen schaut und Netflix, Amazon Prime Video, Maxdome und Co. den Rücken kehrt.

Die Befragung von insgesamt 2030 Personen sowie 20 qualitative Interviews kamen zum Ergebnis, dass "so mancher, der Onlinedienste ausprobierte, wieder zurück zum traditionellen Fernsehen gekommen" ist. Nichtsdestotrotz boomen Video- wie Musikstreaming in Deutschland, auch die Bereitschaft, dafür zu bezahlen, steige. Zwei Drittel der 18 bis 24-Jährigen geben dazu an, nur noch selten lineares Fernsehen zu schauen. Sogar deutlich angestiegen ist die Anzahl derer, die ausschließlich online TV-Programme ansehen – bei den 25- bis 34-Jährigen trifft dies auf 22 Prozent zu, in der jüngeren Zielgruppe sind es 28 Prozent.


Quelle: teleschau – der mediendienst