Über drei Millionen Minderjährige gelten in Deutschland als arm. Die lange VOX-Dokumentation beleuchtet das Leben an einem der bedrückenden sozialen Brennpunkte von Berlin und lässt Prominente zu Wort kommen, die lange selbst im gesellschaftlichen Abseits standen.

Armut – mitten in Deutschland. Kein Thema, das es leicht in die knallbunten Schlagzeilen schafft. Und ein Schandfleck auf das gerne so strahlende Wirtschaftswunderbild, das die Regierung und führende Unternehmer von der Exportnation so gerne zeichnen. Doch es gibt eben auch Brennpunkt-Kieze wie das Kosmos-Viertel im Südosten Berlins. Vor allem den jüngsten Bewohnern der tristen Betonsiedlung mit den vielen sozialen Problemen und Spannungen fällt es schwer, sich aus der Armutsspirale zu befreien.

VOX hat sich in der mehr als vierstündigen Mammut-Dokumentation "Ich will hier raus – Die Kinder aus dem Kosmos-Viertel" auf einen einfühlsamen Vor-Ort-Besuch eingelassen. Dabei erfährt man nicht nur viel über die Schicksale von Benachteiligten und Abgehängten.

Prominente wie Tim Raue, Detlef Soost und Fußballstar Kevin Prince Boateng erzählen teilweise schonungslos offen, wie sie den harten Weg heraus dem sozialen Abseits gemeistert haben.


Quelle: teleschau – der Mediendienst