Schlagersängerin Vanessa Mai meldet sich nach einer Auszeit zurück. Hinter der steckte offenbar mehr als eine Schaffenspause. Sie habe sich als Künstlerin verloren, sagte Mai.

Als Schlagersängerin Vanessa Mai ihre für Herbst geplante Arena-Tour kurzfristig absagte, erklärte sie via Instagram, sie befinde sich in einem kreativem Schaffensprozess. Doch hinter ihrer Pause steckte noch viel mehr, wie die 27-Jährige nun einem Interview mit dem ARD-Magazin "Brisant" verriet. "Ich hatte Leute um mich, die mir das Gefühl gegeben haben, ich muss mich schämen für das, was ich mache", erklärte sie, für das, "was mich eigentlich glücklich macht, was mir eigentlich Spaß macht".

Die Auszeit sei nötig gewesen, um wieder zu sich selbst und zu ihrer inneren Ruhe zu finden. "Das Schlimmste ist, wenn du diese Leute zulässt, und sie Einfluss auf dich nehmen können, dann passiert das Schlimmste, was sein kann als Künstler: Du verlierst dich selber", so Vanessa Mai. "Und das ist mir passiert." Nun habe sie aufgeräumt in ihrem Leben und sich von Weggefährten getrennt, um wieder ganz frisch anfangen zu können – mit der alten Vanessa Mai. "Ich will diesen Druck nicht mehr haben."

Außerdem ließ sie durchblicken, dass sie sich früher zu oft mit anderen Menschen verglichen habe. "Alle anderen hatten immer was Besseres. Alles war immer besser, aber nicht das, was ich habe", gestand der Schlagerstar. "Ich ärgere mich über mich selber, dass ich so war, weil ich bin kein undankbarer Mensch." Und auch einen stylischen Fehltritt gab sie gegenüber "Brisant" zu: "Ich werde niemals mehr in meinem ganzen Leben meine Haare rot färben", lachte sie. "Nie wieder."

Im neuen Jahr soll sich nun einiges ändern: Vanessa Mais Tour wird nicht mehr in großen Arenen stattfinden. Am Freitag, 24. Januar, soll ihr neues Album "Für immer" erscheinen. Zwei Singles daraus hat sie bereits veröffentlicht: "Beste Version", "Venedig" und "Ja Nein Vielleicht". Letztere handelt davon, dass die Sängerin häufig unentschlossen ist. "Ich selber kann mich in den einfachsten Dingen nicht entscheiden. So wie es im Video ist, ist es wirklich", verriet sie. "Zu viel Auswahl ist nichts für mich."


Quelle: teleschau – der Mediendienst