27.05.2019 Wegen der Europawahl

Brennpunkt statt Grizzlys

Die Grizzlys müssen sich gedulden – in der ARD müssen sie für einen "Brennpunkt" Platz machen.
Die Grizzlys müssen sich gedulden – in der ARD müssen sie für einen "Brennpunkt" Platz machen.  Fotoquelle: BR/Annette Scheurich/Marco Polo Film

Wer sich am Montagabend (27. Mai) zur besten Sendezeit auf die ARD-Dokumentation "Erlebnis Erde - Grizzlys hautnah" gefreut hatte, wird enttäuscht. Die ARD hat sich entschieden, nach der Europwahl einen ausführlichen "Brennpunkt" zu senden. Wann die Naturdoku nachgeholt wird, ist noch unklar.

Ellen Ehni wird ab 20.15 Uhr durch den "Brennpunkt" führen, der unter dem Titel "Europa hat gewählt - Wie geht es weiter in Berlin und Brüssel?" gesendet wird. Es geht um die Frage, warum CDU und SPD massive Verluste hinnehmen mussten, während die Grünen der große Gewinner der Wahl sind. Reporter des "Brennpunkts", der vom WDR produziert wird, sprechen mit Erstwählern an einer Schule in Köln, fragen Schüler und Schülerinnen nach ihren Wahlmotiven und suchen nach Antworten bei der CDU-Basis in Magdeburg, im SPD-Ortsverein in NRW und in den Parteizentralen in Berlin.

Auch die anderen EU-Staaten sind Thema. Der "Brennpunkt" schaut auf die Fraktionen des rechten Parteienspektrums im Europäischen Parlament. Wer wird in Zukunft mit wem zusammenarbeiten? Zudem wird über das Misstrauensvotum in Österreich berichtet und der Frage nachgegangen, wer Chef der neuen EU-Kommission wird.

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Die Sondersendung dauert bis 21.00 Uhr, danach dreht sich auch in der Talkshow "Hart aber fair" um die Ergebnisse der Wahl vor allem in Deutschland. Über das Thema "Europa hat gewählt - wer ist bei uns angezählt?" diskutiert Moderator Frank Plasberg mit seinen Gästen Lars Klingbeil (SPD-Generalsekretär), Mike Mohring (Landesvorsitzender der CDU Thüringen; Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands), Ricarda Lang (Sprecherin der Grünen Jugend), Michael Spreng (Journalist und Politikberater) und Markus Feldenkirchen (SPIEGEL-Journalist).

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