Giovanni Zarrella als „The Voice“-Juror? Jetzt spricht er über eine Entscheidung
Ob als Sänger, Entertainer oder Gastgeber seiner eigenen ZDF-Show – Giovanni Zarrella (47) zählt seit Jahren zu den beliebtesten Gesichtern im deutschen Fernsehen. Er ist einer dieser Stars, bei dem selbst ein „Nein“ freundlich klingt. Damit wäre er perfekt geeignet für einen erneuten Einsatz als Juror bei „The Voice of Germany“ 2026. Wie äußert sich Giovanni Zarrella selbst dazu?
Ein Angebot, das viele sofort annehmen würden
Mit Empathie, Humor und spürbarer Leidenschaft für musikalische Talente gewann der Musiker als Juror in der vergangenen „The Voice of Germany“-Staffel (2023) schnell die Herzen der Zuschauer und Teilnehmer. Zarrellas Gesangs-Karriere selbst begann mit der Teilnahme an der Castingshow „Popstars“. Hieraus ging schließlich die Band „Bro´Sis“ mit Zarrella als eines der Mitglieder hervor. Nach der Bandauflösung 2006 gelang ihm eine erfolgreiche Solokarriere mit italienischen Versionen bekannter Schlager. 2021 übernahm der Deutsch-Italiener die Rolle des Showmasters seiner eigenen, erfolgreichen Samstagabendshow im ZDF. Bei all dem Talent und Können ist es kein Wunder, dass die Enttäuschung bei seinen Fans groß war, als bekannt wurde, dass er 2026 nicht zu „The Voice of Germany“ zurückkehren wird. Zarrella erklärte, warum er dem roten Stuhl vorerst den Rücken kehrt.
Ganz oder gar nicht
Der Grund für die Entscheidung gegen den Jurystuhl ist ebenso banal wie nachvollziehbar. Es sei schlichtweg Mangel an Zeit. Im „Bild“-Interview machte der Ehemann von Jana Ina Zarrella (49) deutlich, dass es bei seiner Entscheidung nicht um mangelndes Interesse, sondern vielmehr um Prioritäten ginge. Die Castingshow hätte nämlich rund 30 Drehtage beansprucht - Zeit, die er schlicht nicht hat. Sein Terminkalender ist eng getaktet, seine ZDF-Show verlangt intensive Vorbereitung, Präsenz und kreative Energie. Zudem genieße diese für ihn oberste Priorität, denn immerhin trägt die Show seinen Namen. Er hat einen großen Anspruch an sich selbst. Zarrella betonte: „Wenn ich etwas mache, dann mit 100 Prozent.“
Persönlicher Kontakt auf Augenhöhe
Giovanni Zarrella selbst möchte auf den Jury-Stühlen keine halbherzigen Coaches sehen und schon gar nicht selbst ein solcher sein. Zudem sieht er sich selbst eher in der Rolle eines Gastgebers als der eines Jurors. „The Voice of Germany“ lebt vom Wettbewerb, Zarrella hingegen möchte Talente lieber auf Augenhöhe präsentieren. Dass der Sieg der zuletzt prominent besetzten 13. „The Voice of Germany“-Staffel am Ende an das Team der Kaulitz-Zwillinge ging, stellte für Giovanni Zarrella keinen Makel dar. Dies sei Teil des Formats. Ihm selbst sei der persönliche Kontakt zu den Talenten wichtiger. Einige von ihnen begleitet er bis heute, manche gehen sogar mit ihm auf Tour.
„The Voice“-Tür bleibt für ihn offen
Der 47-Jährige betonte glaubhaft, dass ihm die Absage „alles andere als leichtgefallen“ sei. „Ich hatte […] eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben mit der Show.“ Seine Entscheidung wird zwar nicht begrüßt, wohl aber respektiert. Statt Groll, Drama und bösem Blut hinter den Kulissen herrscht auf beiden Seiten großer Respekt. Das beweist auch die Tatsache, dass die „The Voice“-Tür für Zarrella weiterhin geöffnet bleibt. Er schließe eine Rückkehr für 2027 oder später ausdrücklich nicht aus. Bis dahin gilt das Motto: „Lieber kein Coach als ein gestresster Coach“. Eine Entscheidung, die in Zeiten von Dauerpräsenz durchaus wohltuend wirkt. Mit seiner Absage beweist der Sänger, dass Karriere nicht bedeutet, jedes Angebot anzunehmen. Manchmal liegt die Größe darin, „Nein“ zu sagen – und das scheint seinem Image eher zu nutzen als zu schaden.
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