Ruhm und Kritik

"Goodbye Deutschland"-Stars Caro Robens über Umgang mit Hass im Netz

27.05.2026, 17.06 Uhr
Caro und Andreas Robens, bekannt aus "Goodbye Deutschland", berichten im Podcast "Saunah Dran – mit Daniel Danger", wie sie mit Hasskommentaren im Netz umgehen.
Caroline Robens und Andreas Robens
Die "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Caro und Andreas Robens haben im Podcast "Saunah Dran - mit Daniel Danger" über Hasskommentare und Anfeindungen im Netz gesprochen.  Fotoquelle: 2019 Getty Images/Hannes Magerstaedt

Die Auswanderer-Serie "Goodbye Deutschland" machte Caro Robens und Andreas Robens zu deutschen Reality-Stars. Seit 2015 sind sie fester Bestandteil der Vox-Sendung und haben sich in ihrer Wahlheimat Mallorca ein gemeinsames Leben aufgebaut. Doch die Bekanntheit brachte den beiden nicht nur Fans. Seit Jahren muss sich das Paar im Internet mit Hass und Anfeindungen auseinandersetzen. Vor allem Caro Robens wird dabei immer wieder Opfer von Attacken. Im Podcast "Saunah Dran – mit Daniel Danger" hat das Paar darüber gesprochen, wie es damit umgeht.

"Ich glaube das kennt jeder, der irgendwie in der Öffentlichkeit steht. Man kann machen, was man will, man wird beleidigt, man wird gehatet – es gehört einfach dazu", erklärt Caro Robens im Gespräch mit Podcast-Host Daniel Danger. Vor allem nach ihrem allerersten Auftritt bei "Goodbye Deutschland" sei dem Paar jede Menge Hass im Netz entgegengeschlagen. Caro Robens erinnert sich zurück: "Auf einmal lief Facebook warm und es kamen Beleidigungen, wo wir dachten: Was ist das denn? Wir waren wirklich vollkommen entsetzt und erschreckt."

Für das Paar sei die plötzliche Aufmerksamkeit damals "völliges Neuland" gewesen. Genauso wie die Kritik und die Anfeindungen gänzlich fremder Menschen. "Das hat uns wirklich richtig getroffen", gesteht die 47-Jährige.

Caro Robens über Hass-Kommentare: "Man kann es ihnen sowie nicht mehr recht machen"

"Es ging nur ums Äußerliche", berichtet Caro. Vor allem die 47-Jährige wurde aufgrund ihrer körperlichen Transformation zur Zielscheibe von Hasskommentaren. Robens begann damals im Fitnessstudio zu trainieren, entwickelte schließlich eine Leidenschaft für Kraftsport und Bodybuilding und tritt seitdem regelmäßig bei Wettkämpfen an. Dafür bekam sie von außen viel Kritik. Dabei weiß sie: "Man kann es ihnen sowie nicht mehr recht machen." Von "zu dünn" über "zu muskulös" bis hin zu "zu dick" habe sich die Auswanderin schon alles anhören müssen.

Andreas Robens vermutet hinter den Hass-Kommentaren im Netz vor allem Frust bei den Verfassern. Er betont: "Von richtig erfolgreichen und hübschen Menschen – da kriegst du keinen Hate."

Das Paar hat mittlerweile gelernt, die viele Kritik an sich abprallen zu lassen – und sogar für sich zu nutzen. Caro Robens erklärt gelassen: "Leute, macht ruhig weiter, wir brauchen den Traffic." Heute könne sie über die abwertenden Kommentare lachen. "So kommt Bewegung auf die Seite", scherzt sie.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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