Film mit Ben Affleck

"Der Anschlag": So langweilig kann eine Atombombe beim Super Bowl sein

von Jens Szameit

Zwei CIA-Agenten jagen Terroristen, die beim Super Bowl eine Atombombe gezündet haben. Nicht nur Ben Affleck langweilt sich in der schwächsten Tom-Clancy-Verfilmung, die es bislang gab, spürbar.

kabel eins
Der Anschlag
Thriller • 13.10.2021 • 20:15 Uhr

Eine Atombombe explodiert beim Super Bowl in Baltimore und bringt nicht nur abertausende Menschen um, sondern auch die Weltordnung aus dem Gleichgewicht. Ein Skandal ist solch ein Film kaum – schon gar nicht, wenn die Geschichte von einem so versierten Schriftsteller wie Tom Clancy kommt – und lange Jahre vor dem 11. September 2001 geschrieben wurde. Nun zeigt Kabel Eins Phil Alden Robinsons "Der Anschlag" aus dem Jahr 2002 erneut, ein Tohuwabohu aus Thrillerelementen, Endzeitsequenzen und erschreckend schwachen Darstellern.

Ben Affleck ("Batman v. Superman: Dawn of Justice", 2016) und Morgan Freeman ("Million Dollar Baby", 2004) als CIA-Agenten Jack Ryan und Bill Cabot jagen auffallend lustlos eine internationale Terrorallianz. Gemessen an den vorherigen Clancy-Verfilmungen, "Jagd auf Roter Oktober" (1990), "Die Stunde der Patrioten" (1992) und "Das Kartell" (1994), fürwahr kein Ruhmesblatt.

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Inzwischen hat die populäre Figur des Jack Ryan im Serienunversum eine neue Heimat gefunden. John Krasinski verkörperte in zwei Staffeln von "Tom Clancy's Jack Ryan" den jungen Agenten. Ein dritte Staffel wurde angekündigt. Turbulenzen bei der Besetzung des Showrunner-Postens sowie die Pandemie sorgten jedoch dafür, dass sich der Start noch eine Weile hinziehen wird.

Der Anschlag – Mi. 13.10. – kabel eins: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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