So viele Pannen wie nie: „Wer wird Millionär?“ gerät außer Kontrolle
„Was geht hier eigentlich heute vor sich?“, dürfte sich Günther Jauch am Montagabend bei „Wer wird Millionär?“ mehr als einmal gedacht haben. Eine Sendung voller kleiner Pannen, Missverständnisse und unfreiwilliger Komik sorgte dafür, dass nicht nur die Kandidaten, sondern auch Günther Jauch und sein Team ungewohnt oft ins Straucheln gerieten.
Günther Jauch verzweifelt: Mikrofon-Panne bei Milena Wein
Schon bei Milena Wein begann das Chaos. Als sie bei der 16.000-Euro-Frage mutig auf Risiko ging, witzelte Jauch noch über ihre zittrige Stimme. Doch als sie später mit 32.000 Euro aufhören wollte, traf es plötzlich ihn selbst: Sein Mikrofon war verrutscht. Aus dem Off kam der Hinweis, er müsse es wieder hochstecken. Sichtlich irritiert fragte Jauch laut, was an diesem Abend eigentlich schieflaufe – eine Frage, die ihn noch häufiger beschäftigen sollte.
Der nächste Kandidat, Axel Wolf aus Winterbach, betrat die Bühne – und das Publikum lachte. Der Grund wurde schnell klar: Er hatte sich auf den falschen Stuhl gesetzt. Jauch erinnerte sich, dass sich bisher nur Hape Kerkeling in seiner Rolle als Horst Schlämmer diesen Spaß erlaubt hatte. Der Moderator nahm es mit Humor, wunderte sich aber weiter über die seltsame Stimmung im Studio.
Wer wird Millionär?": Jokerin fühlt sich von Günther Jauch bedrängt
Richtig turbulent wurde es bei der 4.000-Euro-Frage zu sogenannten Milien. Weder Jauch noch der Kandidat wussten, was damit gemeint war. Ein Zusatzjoker aus dem Publikum sollte helfen – doch erst herrschte Mikrofon-Chaos: Ein altes, ein neues und schließlich gleich mehrere Geräte tauchten gleichzeitig auf. Jauch kommentierte das mit selbstironischem Kopfschütteln und sprach demonstrativ in alle Mikrofone zugleich.
Die Jokerin wusste schließlich die Lösung, da sie selbst betroffen war: Milien sind kleine, grießartige Ablagerungen in der Haut. Als Jauch dann noch detailliert nach ihren eigenen Milien fragte, wurde ihr das irgendwann zu viel – sie fand die Nachfragen „langsam ein bisschen unangenehm“. Jauch versuchte die Situation mit einem Kompliment zu entschärfen.
Auch später riss die Pannenserie nicht ab. Bei der 8.000-Euro-Frage zu Carlo Ancelotti las Jauch versehentlich nicht nur die Frage, sondern gleich auch die Antwortmöglichkeiten vor – obwohl eigentlich der Telefonjoker dran war. Der Kandidat schaute verwundert, das Publikum kicherte, und Jauch merkte zu spät, was passiert war. Er brach den Anruf ab, entschuldigte sich und wählte neu. Doch selbst dann gab es Probleme: Eine technische Störung verschluckte zweimal die Antwort, bevor schließlich „Brasilien“ klar zu hören war – die richtige Lösung.
Günther Jauch genervt: Chaos und Pannen bei „Wer wird Millionär?“
Genervt und zugleich amüsiert zählte Jauch die Pannen des Abends auf: herabfallende Mikrofone, falsche Sitzplätze, Tonprobleme und Regelverstöße. „Hier funktioniert heute einfach nichts“, fasste er zusammen.
Axel Wolf spielte sich trotzdem bis zur 32.000-Euro-Frage vor, entschied sich dann aber, mit 16.000 Euro auszusteigen. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass er die richtige Antwort tatsächlich parat gehabt hätte.
Claudia Koch aus Neuenbürg kam sogar bis zur 500.000-Euro-Frage. Dort ging es um die Zahlen 2, 26 und 264 – sie stehen für Rhein, Mosel und Saar in der Gewässerklassifikation. Koch verlor jedoch den Mut und nahm 125.000 Euro mit nach Hause.
Uwe Schmitz aus Düsseldorf musste seine Reise bei 4.000 Euro unterbrechen – allerdings nur, weil die Sendezeit vorbei war. Für ihn geht es in der nächsten Ausgabe weiter.
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