Ina Rudolph

Lesermeinung
Geboren
22.04.1969 in Brandenburg an der Havel, Deutschland
Alter
53 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Die Schauspielerin beschäftigt sich viel mit dem Opernfach, denn parallel zu ihrer Filmarbeit studiert sie klassischen Gesang an der Musikhochschule in Berlin. Im Februar 2001 legt sie als Altistin und Mezzosopranistin die Schlussprüfung ab: Ina Rudolph. Noch kurz vor der Wende spielte sie in Ost-Berlin als 20-Jährige am Deutschen Theater Berlin das "Mädchen" im Theaterstück "Lohndrücker", geschrieben und inszeniert von Heiner Müller. Mit dem Theaterensemble ging sie auf Tournee, erlebte zum ersten Mal das "kapitalistische Ausland" und wünschte sich fortan in den Westen.

Lange brauchte sie nicht zu träumen: Die Mauer fiel, und Ina Rudolph ging auf Reisen. Zwei Jahre lang lebte sie in Paris und studierte dort Gesang. Zurück im wiedervereinigten Deutschland erhielt sie an der Semperoper in Dresden eine Rolle, die wie geschaffen war für ihre beiden Talente - das Theater und die Musik: In der "Geschichte vom Soldaten" spielte sie von 1995 bis 1997 die Rolle des Erzählers, die wegen ihrer Vielschichtigkeit nicht nur in schauspielerischer Hinsicht eine Herausforderung war, sondern auch viele Gesangseinlagen enthielt.

Fernseherfolg war Ina Rudolph besonders durch die Hauptrolle der Anästhesieärztin in der Arztserie "In aller Freundschaft" beschieden. Doch eigentlich bevorzugt Ina Rudolph Rollen wie die in der Literaturverfilmung "Else. Geschichte einer leidenschaftlichen Frau" (1999). An der Seite von Katja Riemann gab sie dort eine Opernsängerin. Gänzlich gesangsfrei, aber dennoch interessant war für die Akteurin die Hauptrolle im Berliner "Tatort" "Das letzte Rodeo" (2000): Es galt, eine rumänische Ex-Prostituterte darzustellen, die mit aller Kraft versucht, im bürgerlichen Leben Fuß zu fassen. Im gleichen Jahr spielte sie auch an der Seite von Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär in dem Kölner "Tatort" "Die Frau im Zug".

Weitere Rollen von Ina Rudolph: "Im Namen des Gesetzes" (1995), "Der Nachbar" (1996), der Kurzfilm "Tunnel" (1998) und "Kommissar Rex" (2000), "Wilsberg - Und der Mord ohne Leiche" (2000), "Tigeraugen sehen besser" (2002), "Paradies in den Bergen", "Dr. Sommerfeld - Neues vom Bülowbogen" (Serie, beide 2004), "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" (Serie, 2005), "Die Familienanwältin" (Serie), "Blackout - Die Erinnerung ist tödlich", "Unser Kindermädchen ist ein Millionär" (alle 2006), "Inga Lindström - Sommertage am Lilja-See" (2007).

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