John MacKenzie

Lesermeinung
Gestorben
16.08.1932 in 
Biografie
Sparsamkeit und realistisches Denken zeichnen den Schotten John MacKenzie aus. Zwei Eigenschaften, die im Filmgeschäft sehr hilfreich sein können. Mackenzies Film "Rififi am Karfreitag" (1980), eine hyperrealistische Studie der englischen Gesellschaft unter dem terroristischen Druck der IRA, brachte ihm das Angebot einer anderen großen Regiearbeit: "Der Honorarkonsul" (1983), sein zweiter großer Film, beschäftigte sich mit Spionage und Betrug im fernen Südafrika.

Der Filmemacher besuchte in Edinburgh die High School und graduierte an der Universität in Geschichte. Erste Schauspiel-Ambitionen führten ihn zu einer kleinen Londoner Bühne. In deren Umfeld lernte er bald Tony Garnett und Ken Loach kennen, zwei der eigenwilligsten jungen Regisseure im Großbritannien der Sechziger. Mit ihnen arbeitete er an sozial engagierten Filmen wie "Cathy Come Home" und "Up The Junktion".

Sein Fernseh-Debüt gab Mackenzie mit "Voices In The Park" in der anspruchsvollen Mittwochabend-Reihe von BBC. Mit seinem Kinofilm "Unman Wittering And Zigo" nahm er 1971 für Großbritannien am Filmfestival von San Sebastian teil. David Hemmings spielte hier die Hauptrolle. "Verraten und verkauft" (1985) war bis dahin einer von Mackenzies größten Leinwanderfolgen. Die TV-Show "Just Another Saturday" brachte ihm einen italienischen Fernsehpreis ein.

1986 inszenierte er nach Frederick Forsyth den Spionage-Thriller "Das vierte Protokoll" mit Michael Caine und Pierce Brosnan. Anschließend folgte der Thriller "Blue Heat - Einsame Zeiten für Helden" (1990), das fragwürdige Porträt "Jack Ruby - Im Netz der Mafia" (1991) um den in das John-F.-Kennedy-Attentat verwickelte Nachtclubbesitzer Jack Ruby - brillant gespielt von Danny Aiello, "Kreuzfahrt ins Jenseits" (1993) mit Rutger Hauer, Karen Allen, Eric Roberts und die TV-Produktion "The Infiltrator" (1994).

Weitere Filme von John MacKenzie: "Deadly Voyage - Treibgut des Todes" (1996), "Aldrich Ames - Last Spy" (1998), "Allein gegen das Verbrechen" (2000), "Quicksand - Gefangen im Treibsand" (2001). Außerdem war MacKenzie in der schwarzen Komödie "Rave Review" (1994) in einer Gastrolle zu sehen.

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