Danny Aiello beim Filmfestival in Toronto.
Fotoquelle: Dave Azoulay/shutterstock.com

Danny Aiello

Danny Louis Aiello Jr.
Lesermeinung
Geboren
20.05.1933 in New York City, USA
Gestorben
12.12.2019 in New Jersery, USA
Sternzeichen
Biografie

Der Karriereschub kam vielleicht spät, dafür aber war er reichhaltig. Denn Danny Aiello war lange einer der meist beschäftigten Bühnen- und Filmschauspieler. Für die Rolle des Pizzabäckers Sal in Spike Lees "Do the Right Thing" (1989) wurde Aiello sowohl für den Oscar als auch den Golden Globe nominiert. Ausgezeichnet wurde er mit Kritikerpreisen in Los Angeles, Boston und Chicago. Das Publikum erinnert sich noch gut an seine Rolle als Chers mutterfixierter Verlobter in Norman Jewisons Komödienhit "Mondsüchtig" (1987).

Nicht weniger Anerkennung hat Danny Aiello in Amerika für seine Bühnenarbeit erhalten. Er bekam den Theater World Award für sein Bühnendebüt in "Lamppoost Reunion" und gewann den Obie für die Off-Broadway Produktion "Gemini", mit der er später auch am Broadway Erfolge feierte. Großes Lob erntete er in Los Angeles für seine Auftritte in David Rabes "Hurlyburly", "Breaking Legs" und nicht zuletzt in Woody Allens "The Floating Light Bulb".

Sein Filmdebüt gab er 1973 in dem Baseball-Film "Das letzte Spiel" an der Seite von Robert De Niro. Mit ihm spielte Aiello außerdem in "Der Pate II" (1974), "Es war einmal in Amerika" (1984) und "Mistress - Die Geliebten von Hollywood" (1992). Ebenfalls besonders fruchtbar waren seine gemeinsamen filmischen Arbeiten mit Woody Allen: "Der Strohmann" (1976), "Broadway Danny Rose" (1983), "The Purple Rose of Cairo" (1985) und "Radio Days" (1987).

1995 begeisterte er gleich in mehreren Produktionen: "Zwei Tage in L.A.", "City Hall" mit Al Pacino und John Cusack, "Zwei Brüder auf der Flucht" und "Two Much - Eine Blondine zuviel mit Antonio Banderas, Daryl Hannah und Melanie Griffith.

Für das Fernsehen spielte Aiello in "Schlaf gut, Vater", "Lovey: A Circle Of Children, Part 2" (beide 1978), "A Family Of Strangers" (1980), "Polizei-Komplott" (1981), "Verfolgt bis in den Tod" (1983), die Rolle des Lieutenant Terry McNichols in der Serie "Die Lady mit dem Colt" (1985), "Daddy" (1987), "Im Dschungel der Großstadt", "The Hustler Of Money" (beide 1988), die TV-Serie "Dellaventura" (1997), in dem Mehrteiler "Der letzte Pate" (1997) und dessen Fortsetzung von 1998. Danny Aiello war seit 1955 mit Sandy Cohen verheiratet, das Paar bekam vier Kinder: Danny Aiello III - seit 1986 ein gefragter Stuntman, Rick - ebenfalls Schauspieler -, Jamie und Stacy.

Weitere Filme mit Danny Aiello: "Der Boss lässt dich schön grüßen" (1973), "Finger - zärtlich und brutal", "Heißes Blut" (beide 1977), "Spuren ins Nichts" (1980), "Die Schläger von Brooklyn", "The Bronx", "Crazy Street Life" (alle 1981), "Girls Wanna Have Fun", "Deathmask" (beide 1984), "Der Protector", "Stuff - Ein tödlicher Leckerbissen", "Key Exchange" (alle 1985), "Das Doppelspiel", "Man On Fire", "Jack, der Aufreißer" (alle 1987), "Die Kokain-Connection", "Good Morning, Vietnam", "Russicum - Die Vatikan-Verschwörung", "Im Zeichen der Jungfrau" (alle 1988), "Harlem Nights", "Mord ohne Motiv" (beide 1989), "Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits", "Julia und ihre Liebhaber", "He Ain't Heavy" (alle 1990), "Ein charmantes Ekel" , "Shocktroop", "Hudson Hawk - Der Meisterdieb", "Jack Ruby - Im Netz der Mafia", "Straße zum Glück", "Was kostet ein Leben?" (alle 1991), "Stage Fright - Eine Gurke erobert Hollywood", "Die sieben besten Jahre", "Mein Freund, der Entführer", (alle 1993), "Léon - Der Profi" (1994), "Die Macht der Gewalt" (1994), Robert Altmans "Prêt-à-Porter", "Lieberman In Love" (alle 1995), "Nichts als Trouble mit den Frauen" (1996), "Geheimnisse der Nacht" (1997), "Bringt mir den Skalp von Mavis Davis" (1998), "Mambo Café", "Die 18 Farben des Todes" (beide 1999), "Dinner Rush - Killer zum Dessert", "Prince Of Central Park" (beide 2000), "Off Key" (2001), "Die Gangster-Braut" (2003), "Zeyda and the Hitman" (2004), "Brooklyn Lobster" (2005), "Lucky Number Slevin", "The Last Request" (beide 2006).

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