Stephen Rea

Lesermeinung
Geboren
31.10.1943 in Belfast, Irland
Alter
78 Jahre
Sternzeichen
Biografie
1980 gründet Stephen Rea mit dem Bühnenautor Brian Friel die Field-Day-Theatre-Company. Rea, der zuvor unter anderem in "Onkel Wanja" spielte, inszeniert nun selbst Tschechows "Drei Schwestern". Doch seine Domäne bleibt das eigene Spiel, so in "Playboy of the Western World" am Londoner National Theater, am Abbey Theatre in Dublin in "Aristocats" und im Drama um politische Gefangene "Someone Who'll Watch Over Me" am Londoner Hampstead Theatre. Die Inszenierung wurde schließlich auch an den Broadway eingeladen und dort ein riesiger Erfolg.

Rea ist das vierte Kind einer protestantischen Arbeiterfamilie. Er hat gleichermaßen in englischen, irischen und amerikanischen Filmen mitgewirkt. Vor allem mit Regisseur Neil Jordan arbeitete er häufig zusammen, so war er schon bei dessen Erstlingsfilm "Angel - Straße ohne Ende" (1982) dabei. Seither sah man Rea in fünf weiteren Filmen von Jordan. Beeindruckend war vor allem sein Auftritt als irischer Kämpfer in "Crying Game" (1992). Hier empfindet er Zuneigung zu einem Mann, den er liquidieren soll. Ein IRA-Drama - diesmal ein historisches - war auch "Michael Collins" (1996), in dem Rea an der Seite von Liam Neeson zu sehen ist. Hervorragend ist Rea auch als ständig betrunkener Vater des kleinen Francie in Neil Jordans "Butcher Boy - Der Schlächterbursche" (1997).

Reas Stärke ist eine gewisse Unterkühltheit, die sich mit einer oft witzig anmutenden Lässigkeit paart. Sehr schön zu beobachten ist dies in Robert Altmans "Prêt-à-Porter" (1994), wo Rea einen gelangweilten Modefotografen spielt. Zu seinen schönsten Rollen zählt die des alternden Rockstars in "Still Crazy" (1998) von Brian Gibson. Hier spielt er einen Keyboarder, der sich nach dem Ende seiner Karriere als Aufsteller von Kondomautomaten durchs Leben schlägt, bis er mit den Mitstreitern von damals einen Comebackversuch unternimmt.

Weitere Filme mit Stephen Rea: "Zeit der Wölfe" (1984), "Das süße Leben" (1990), "Angie" (1993), "Interview mit einem Vampir", "Prinzessin Caraboo" (beide 1994), "Der Teufel und die tiefe blaue See" von Marion Hänsel, "Citizen X" (beide 1995), "Das Verbrechen des Jahrhunderts", "The Last Of The High Kings", "Trojan Eddie" (alle 1996), "Cypher", "Das letzte Attentat" (beide 1997), "Das Ende einer Affäre", "Das Mädchen und der Fotograf", "Jenseits der Träume" (alle 1999) "On the Edge" (2000),"Armadillo", "The Musketeer" (beide 2001), "FearDotCom", "Evelyn" (beide 2002), "Bloom" (2003), "Ein Haus in Irland", "Breakfast on Pluto" (beide 2005), "V wie Vendetta", "The Reaping", "Sixty Six" (alle 2006), "Til Death" (2007), "Nothing Personal", "Ondine - Das Mädchen aus dem Meer" (beide 2009), "Blackthorn" (2011), "Underworld: Awakening" (2012).

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