Spielt oft den Bösewicht: Joaquim de Almeida
Fotoquelle: Charles Edwards/shutterstock.com

Joaquim de Almeida

Lesermeinung
Geboren
15.03.1957 in Lissabon, Portugal
Alter
64 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Joaquim de Almeida wurde durch zahlreiche Kinoproduktionen, TV-Filmen und -serien sowie das Theater bekannt. Dem deutschen Publikum blieb er vor allem als Bösewicht in Martin Campbells "Die Maske des Zorro" (1998) in Erinnerung. Doch auch in Robert Rodriguez' "Desperado" (1995) war er der Widersacher von Antonio Banderas, während er als Drogengangster neben Harrison Ford in Phillip Noyces Tom-Clancy-Verfilmung "Das Kartell" (1994) zu sehen war.

De Almeida begann seine Karriere 1983 mit einer kleinen Rolle in dem Actiofilm "Der Söldner", bevor ihn Regisseur John MacKenzie in dem Politthriller "Der Honorarkonsul" an der Seite von Richard Gere und Michael Caine besetzte. Danach folgten zahlreiche Rollen in portugiesischen Produktionen, die hierzulande nicht zu sehen waren. Dagegen schlüpfte Joaquim de Almeida in dem italienischen Gesellschaftsdrama "Zur Rache verdammt" (1988) in die Rolle des Sardiniers Sebastiano Catte, der sich Ende der 50er Jahre vor Gericht wegen Mord, Raub und Diebstahl verantworten musste. In der Biographie "Sandino" (1990) sah man ihn zusammen mit Kris Kristofferson und Victoria Abril und in "Ein ganz normales Leben" (1993) stürzte Almeida als Lissaboner Yuppie ins private und berufliche Chaos.

In der Liebeskomödie "Nur für Dich - Only You" (1994) stand de Almeida mit Marisa Tomei und Robert Downey jr. vor der Kamera. Ein Jahr später besetzte ihn Regisseur Roberto Faenza in seinem ausgezeichneten Politdrama "Erklärt Pereira" an der Seite des genial aufspielenden Marcello Mastroianni", bevor er zusammen mit F. Murray Abraham in Yves Simoneaus TV-Western-Mehrteiler "Dead Man's Walk - Weg der Verdammten" (1996) spielte. Im gleichen Jahr entstand auch der Mehrteiler "Nostromo - Der Schatz in den Bergen". "Elles - Die Schwächen der Frauen" (1997) war eine Tragikomödie mit Carmen Maura und Miou-Miou. Dagegen war "Rileys letzte Schlacht" (1999) ein Kriegsdrama mit Tom Berenger, ebenso wie "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle" (2001).

Zu de Almeidas TV-Rollen gehören ein wiederkehrender Part als Caesar Nicoletti in der Serie "Falcone" (2000), eine tragende Rolle in Nicholas Meyers Film "Vendetta" (1999) sowie Episoden-Auftritte in "Miami Vice" (1985) und "Nikita" (1998). Auf der Bühne spielte er unter anderem in "Blood Wedding" und "Boosters-Intar", beides Produktionen des New Yorker Shakespeare Festivals.

Weitere Filme und Serien mit Joaquim de Almeida: "Good Morning, Babylon", "The Sun and the Moon", "Repórter X", "Der schwarze Milan" (alle 1987), "Liebestraum", "Terre sacrée" (beide 1988), "Les Deux Fragonard" (1989), "A Ilha" (1990), "Segno di fuoco", "Am Ende einer Kindheit", "Der verblüffte König", "El Día que nací yo" (alle 1991), "Family Portrait", "Aqui D'El Rei!", "Terra Fria", "El Maestro de esgrima", "Una Estación de paso" (alle 1992), "Sombras en una batalla", "Amok", "Fluchtpunkt" (Stimme", "Amor e Dedinhos de Pé" (alle 1993), "Estória do Gato e da Lua" (Stimme), "El Baile de las ánimas" (beide 1994), "Adam and Eve" (1995), "Fatima", "Corazón loco", "Tentação", "L'enfant du bout du monde" (alle 1997), "La Cucaracha", "Dollar for the Dead" (beide 1998), "On the Run", "Camino de Santiago" (TV-Mehrteiler), "No Vacancy", "Inferno" (alle 1999), "Short Sedution 4", "The Art of Amália" (Douk, Stimme), "Nelken für die Freiheit" (alle 2000), "Agua e Sal", "O Xangô de Baker Street", "La Voz de su amo", "Náufragos - Gestrandet" (alle 2001), "Hombres tranquilos", "Sueurs", "Demon Island" (Erzähler), "Countdown bis zum Tod"" (alle 2002), "Kingpin" (TV-Mehrteiler), "24" (TV-Serie, 12 Folgen), "Il Fuggiasco", "Os Imortais" (alle 2003), "West Wing - Im Zentrum der Macht" (TV-Serie), "The Batman" (TV-Serie), "Yo puta" (alle 2004), "Blue Sombrero", "Um Tiro no Escuro", "Wanted" (TV-Serie, sieben Folgen), "Fürchtet euch nicht! Das Leben Papst Johannes Pauls II." (alle 2005), "Moscow Zero - Eingang zur Hölle", "Thanks to Gravity", "Die Prophezeiungen von Celestine", "Posdata", "53 días de invierno" (alle 2006), "CSI: Miami" (TV-Serie), "Der Erde so nah", "Let's kill Bobby Z", "The Lovebirds", "Call Girl", "La cucina" (alle 2007), "Crusoe" (TV-Serie, drei Folgen), "La conjura de El Escorial", "Auf brennender Erde", "Che - Guerilla" (alle 2008), "Holy Money", "Three Rivers" (TV-Serie), "Robosapien: Rebooted", "Backlight" (alle 2009), "Dein Weg" (2010), "Portugal Mon Amour" (2013).

BELIEBTE STARS

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Wurde als "Kommissarin Lund" auch in Deutschland
bekannt: Sofie Gråbøl
Sofie Gråbøl
Lesermeinung
Bildete Jack Nicholson aus: Martin Landau.
Martin Landau
Lesermeinung
Kam bei einem Autounfall ums Leben: Paul Walker.
Paul Walker
Lesermeinung
Multitalent aus Frankreich: Richard Berry
Richard Berry
Lesermeinung
Schauspieler Jesse Eisenberg.
Jesse Eisenberg
Lesermeinung
Lernte bei Steven Spielberg: Regisseur Robert Zemeckis
Robert Zemeckis
Lesermeinung
Mit "The Blues Brothers" begann Dan Aykroyds eigentliche Filmkarriere
Dan Aykroyd
Lesermeinung
In "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" nach 28 Jahren erneut an der Seite des Archäologen: Karen Allen.
Karen Allen
Lesermeinung
Aristokratischer Charme: Matthew Goode.
Matthew Goode
Lesermeinung
Louis Hofmann in der Netflix-Serie "Dark".
Louis Hofmann
Lesermeinung
Octavia Spencer erhielt 2012 den Oscar für ihre Rolle in "The Help".
Octavia Spencer
Lesermeinung
Unverwechselbare Erscheinung: Ron Perlmann
Ron Perlman
Lesermeinung
Schauspieler Chris Rock.
Chris Rock
Lesermeinung
Australischer Regie-Star: Baz Luhrmann.
Baz Luhrmann
Lesermeinung
Figur und Face stimmen, doch es fehlt immer noch der große Film: Shiri Appleby
Shiri Appleby
Lesermeinung
Der gemütliche Dicke mit dem verschmitzten Blick: Ned Beatty
Ned Beatty
Lesermeinung