Zarte Schönheit aus Schweden: Marie Bonnevie
Fotoquelle: cinemafestival/shutterstock.com

Maria Bonnevie

Anna Maria Cecilia Bonnevie
Lesermeinung
Geboren
26.09.1973 in Västerås, Schweden
Alter
48 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Eine für nordische Schauspieler notwendige Bedingung erfüllt die Tochter der norwegischen Schauspielerin Jannik Bonnevie und des schwedischen Schauspielers Per Waldvik von Geburt an: Maria Bonnevie spricht mehrere skandinavische Sprachen und ist somit panskandinavisch einsetzbar. Bereits mit 18 Jahren spielte sie ihre erste Rolle in der skandinavischen Co-Produktion "The White Viking" (im Original "Hvíti víkingurinn"), später studierte sie in Dänemark Schauspiel und besuchte zwischen 1993 und 1997 die Theaterhochschule in Stockholm.

Ihr Debüt am Königlichen Dramatischen Theater (Dramaten) gab sie in der Ingmar-Bergman-Inszenierung von Gombrowicz' "Yvonne, die Burgunderprinzessin". Bergman setzte die junge Skandinavierin auch in einigen seiner Radiotheater-Inszenierungen ein.

Ensemble des berühmten Stockholmer Hauses

Seit ihrem Debüt am Dramaten gehört sie zum Ensemble des berühmten Stockholmer Hauses und spielte seither in verschiedenen Dramen von Ibsen, Strindberg, Schnitzler, Shakespeare und Tschechow mit. In vielen Inszenierungen trat sie zusammen mit ihrem langjährigen Dauerverlobten Mikael Persbrandt auf, von dem sie sich 2005 trennte.

Nebenbei wirkte sie in vielen nordischen und internationalen Filmen mit und hat auch schon in Deutschland einen Eindruck hinterlassen. Spätestens seit ihrer Rolle in Bille Augusts Literaturverfilmung "Jerusalem" spielt Bonnevie in Skandinaviens erster Schauspiel-Liga mit. International besetzt sah man sie zuletzt in "Izgnanie" (Russland 2007), in "I am David" (2003) an der Seite von James Caviezel und in "Dina - Meine Geschichte" (2002) an der Seite von Gérard Depardieu.

Weitere Filme mit Maria Bonnevie: "Der Eisbärkönig" (beide 1991), "Telegrafisten" (1993), "Todesschlaf" (1997), "Der 13te Krieger", "Tsatsiki - Tintenfisch und erste Küsse" (beide 1999), "Dorn im Auge", "Hr. Boe & Co.'s Anxiety", "Syndare i sommarsol" (alle 2001), "Himmelfall" (2002), "Reconstruction", "Mamma, pappa, barn", "Eiskalte Bedrohung" (alle 2003), "Tre solar", "Dag och natt" (beide 2004), "Inga tårar" (2006), "Was niemand weiß" (2008), "Engelen" (2009) "Zweite Chance" (2014).

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