Schon lange eine feste Größe: Richard Benjamin
Fotoquelle: Phil Stafford/shutterstock.com

Richard Benjamin

Lesermeinung
Geboren
22.05.1938 in New York City, USA
Alter
86 Jahre
Sternzeichen
Biografie

1982 gab der Schauspieler Richard Benjamin mit "Ein Draufgänger in New York", einer herzerwärmenden und witzigen Abrechnung mit dem Live-Fernsehen, sein Regie-Debüt. Der Film brachte seinem Hauptdarsteller Peter O'Toole eine Oscar-Nominierung ein und etablierte Benjamin gleich als begabten Regisseur. Sein Leinwanddebüt als Schauspieler lag seinerzeit schon fast 30 Jahre zurück: In André de Toths Gruselfilm "Das Kabinett des Professor Bondi" spielte er einen Polizisten. 1969 sah man ihn an der Seite von Ali MacGraw in dem Film "Zum Teufel mit der Unschuld". Danach folgten Auftritte in Mike Nicols krasser Kriegssatire "Catch 22 - Der böse Trick" (1969), in Michael Crichtons Sciencefiction-Abenteuer "Westworld" (1972) an der Seite von Yul Brynner, in Herbert Ross' "Die Sunny-Boys" (1975, Golden Globe für Benjamin) und mit Walter Matthau und Glenda Jackson in Howards Zieffs Erfolgskomödie "Hausbesuche" (1977).

Schon während seines Schauspielstudiums an der Northwestern University hatte Benjamin seine spätere Frau, die Schauspielerin Paula Prentiss, kennengelernt. Die beiden heirateten 1961. In den Jahren 1967 und 1968 waren sie gemeinsam in der Fernsehserie "He and She" zu sehen. Am Broadway trat Benjamin in Neil Simons "Star Spangled Girl", "The Little Black Book" und "The Norman Conquests" auf. Er ging auch mit dem Stück "Barfuß im Park" auf Tournee und inszenierte später die Londoner Bühnenaufführung der Komödie.

In den Achtzigerjahren hingegen verlegte sich Benjamin mehr und mehr auf Regiearbeiten. Nach "Ein Draufgänger in New York" inszenierte er 1984 das bittersüße, romantische Drama "Die Zeit verrinnt - Die Navy ruft" mit Sean Penn, Elizabeth McGovern und Nicolas Cage, dem in demselben Jahr die Gangstergeschichte aus den Dreißigerjahren, "City Heat - Der Bulle und der Schnüffler", mit Burt Reynolds und Clint Eastwood folgte.

Danach entstanden die verrückte Komödie "Geschenkt ist noch zu teuer" (1985) mit Tom Hanks und Shelley Long, das Spionage-Drama "Little Nikita" (1987) mit Sidney Poltier und River Phoenix, die intergalaktische Komödie "Meine Stiefmutter ist ein Alien" (1988) mit Kim Basinger und Dan Aykroyd und 1990 "Downtown", ein Polizistenfilm mit Forest Whitaker und Anthony Edwards als unverträgliche Cops. 1990 gelang Benjamin mit der Komödie "Meerjungfrauen küssen besser", in der Cher, Bob Hoskins und Winona Ryder spielen, erneut ein Kassenschlager.

1994 inszenierte Benjamin die Komödie "Taschengeld" (1994) mit Melanie Griffith und Ed Harris und 1996 "Mrs. Winterbourne" mit Shirley MacLaine. Außerdem stand er nach langer Zeit in Woody Allens Komödie "Harry außer sich" (1997) wieder einmal vor statt hinter der Kamera.

Weitere Filme von Richard Benjamin: "Die Bradley-Affäre", "Mein Uropa, der Held" (beide 1998), "Most Original Comedy" (2000), "Wahnsinn auf zwei Beinen" (2001), "Marci X - Uptown Gets Down", "Schauspieler und andere Katastrophen" (beide 2003).

Filme mit Richard Benjamin

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