Judy Davis

Judy Davis mit exquisiter Kopfbedeckung in "No Panic - Gut Geiseln sind selten" Vergrößern
Judy Davis mit exquisiter Kopfbedeckung in "No Panic - Gut Geiseln sind selten"
Judy Davis
Geboren: 23.04.1955 in Perth, Australien

Bereits in ihrer Jugend fällt Judy Davis durch ihr unkonventionelles Verhalten auf. Sie verläßt das Nonnenkloster, wo sie zur Schule geht, um in einer Rockband zu spielen. Sie besucht das Nationale Institut für Dramatische Kunst in Sydney und debütiert in Gillian Armstrongs Film "Meine brillante Karriere" (1979). Als junges Bauernmädchen Sybylla Melvyn träumt sie gegen Ende des vorigen Jahrhunderts davon, Schriftstellerin zu werden. Obwohl die Moral das verbietet, gelingt es ihr: Der erste Roman wird erfolgreich veröffentlicht.

Judy Davis erhält für ihr Spiel den australischen Filmpreis Sammy und wird von der britischen Filmakademie als beste Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet. 1983 verleiht man ihr den großen Preis von Moskau beim Internationalen Filmfestival für "Der Winter unserer Träume" von John Duigan. Der Ruf der willensstarken Frau bleibt ihr haften. 1984 gelingt ihr mit David Leans großem Melodram "Reise nach Indien" ein ganz großer künstlerischer Erfolg: Sie spielt die Hauptrolle als Adela Quested, eine puritanische Engländerin, die in dem fremden Land viel über ihre Sehnsüchte und Phantasien erfährt. Judy Davis erhält dafür eine Oscarnominierung.

Zwar geht der Preis an Sally Field für Robert Bentons "Ein Platz im Herzen", doch Judy Davis, die in Europa kaum bekannte Schauspielerin, ist trotzdem bald in aller Munde: eine schöne Frau mit schmerzlichen Zügen, von der etwas Geheimnisvolles ausgeht. Auch als Gogo-Tänzerin Lilli in Gillian Armstrongs "Hightide - Sturm der Gefühle" (1988) bestätigt sie ihren Ruf. 1990 besetzt sie Woody Allen in "Alice", ein Jahr später die Coen-Brüder in "Barton Fink". Im gleichen Jahr spielt sie in James Lapines "Verliebt in Chopin" die Schriftstellerin George Sand. Auch David Cronenberg ist von ihr fasziniert: Bei ihm sieht man sie in "Naked Lunch - Nackter Rausch" (1991). Für Woody Allen dreht sie 1992 "Ehemänner und Ehefrauen" (Oscar-Nominierung), 1997 "Harry außer sich" und 1998 "Celebrity".

Neben Clint Eastwood, Gene Hackman und Ed Harris steht sie 1997 in "Absolute Power" vor der Kamera, in Peter Duncans böser Satire "Die Kinder der Revolution" (1996) spielt sie die kommunistische Propagandistin Joan Fraser. In "No Panic - Gute Geiseln sind selten" (1994) fetzt sie sich mit ihrem Film-Gatten Kevin Spacey, und dann werden sie noch von einem proletenhaften Gangster (Denis Leary) als Geiseln genommen. Der Krimi "Blood & Wine - Ein tödlicher Cocktail" (1996) zeigte Judy Davis an der Seite von Jack Nicholson, Jennifer Lopez und Michael Caine.

Zu ihren außergewöhnlichen Fernsehrollen gehört 1982 die Rolle der jungen Golda Meir in "A Woman Called Golda", den älteren Part übernahm Ingrid Bergman. Natürlich steht eine so vielseitige Schauspielerin auch auf der Bühne. So sah man Judy Davis im Royal Court Theatre in London in Produktionen wie "Hedda Gabler", "King Lear" und "Insignificance". Seit 1986 ist sie mit Colin Friels verheiratet, ihren Partner aus Tim Burstals "Kangaroo" (1986). Im Januar 2002 erhelt Judy Davis den Golden Globe in der Kategorie beste Schauspielerin in einer Mini-Serie oder in einem TV-Film für ihre Rolle der Judy Garland in dem Drama "Life with Judy Garland: Me and My Shadows" (2001).

Weitere Filme mit Judy Davis: "Golda Meir", "In der Hitze des Zorns" (beide 1981), "Georgia" (1989), "Allein gegen den Wind", "Engel und Narren", "Simons Sehnsucht" (alle 1991), "Serving in Silence: Die Margarethe Cammermeyer Story" (1994), "Eiszeit - Ein Ehekrieg mit Folgen" (1999), "Rosamunde Pilcher - Zerissene Herzen" (2000), "Swimming Upstream", The Reagans" (beide 2003), "Coast to Coast" (2004), "Marie Antoinette", "Trennung mit Hindernissen", "A Little Thing Called Murder" (alle 2006), "To Rome With Love" (2012).

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