Jason Schwartzman

Mit dem Drogen-Drama "Spun" erregte er großes Aufsehen: Jason Schwartzman. Vergrößern
Mit dem Drogen-Drama "Spun" erregte er großes Aufsehen: Jason Schwartzman.
Fotoquelle: Andrea Raffin/shutterstock.com
Jason Francesco Schwartzman
Geboren: 26.06.1980 in Los Angeles, Kalifornien, USA

Selbst Film-Interessierten dürfte der Name Jason Schwartzman zunächst erst einmal nicht viel sagen, doch beim näheren Hinschauen offenbart sich nicht nur ein Schauspieler, dem das Talent offenbar bereits in die Wiege gelegt wurde, sondern sich auch als Schlagzeuger der Band "Phantom Planet" aus Los Angeles einen Namen in der Musikszene Kaliforniens gemacht hat.

Doch zurück zu den Anfängen: Der Sohn des erfolgreichen Filmproduzenten Jack Schwartzman ("Richard Löwenherz und die Kinder Gottes", "James Bond 007 - Sag niemals nie") und der Schauspielerin Talia Shire ("Der Pate", "Rocky", ja, Sylvester Stallones große Liebe!) wurde bereits seit frühester Kindheit mit dem Filmbiz konfrontiert, denn seine Mutter ist die Schwester des berühmten Regisseurs Francis Ford Coppola. Zum Glück musste Schwartzman im Gegensatz zu seinem Cousin Nicolas Cage seinen Familiennamen nicht ablegen, um ständig mit der Familie Coppola in Verbindung gebracht zu werden.

Allerdings bescherte die Verwandtschaft Schwartzman seine erste Hauptrolle, denn auf einer Party stellte Sofia Coppola, Tochter von Francis Ford, ihren Cousin dem Regisseur Wes Anderson vor, der einen Darsteller für seine Komödie "Rushmore" (1998) suchte. Schwartzman bekam die Rolle, der Independent-Spaß wurde ein Kinohit und Schwarzman wurde für sein Spiel von der Chicago Film Critics Association als bester Newcomer nominiert. Zu dieser Zeit fühlte sich Schwartzman zwar eher zur Musik hingezogen, denn nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1994 gründete er die oben bereits erwähnte Band, doch schon bald folgten weitere Rollenangebote. So sah man ihn in der nicht sonderlich originellen Komödie "Ran an die Bräute", viel besser war da schon Andrew Niccols schwarzhumorige und starbesetzte Branchenkritik "Simone" (ebenfalls 2000) mit Al Pacino und Winona Ryder.

Großes Aufsehen erregte Schwartzman danach in Jonas Åkerlunds stark besetztem Drogen-Drama "Spun" (2002), in dem er einen normaler Typen gibt, der sich nur ein bisschen zu stark für Drogen interessiert. Als er mit seinem heruntergekommenen Auto einen Drogen-Koch durch Los Angeles chauffiert, wird die Fahrt zu einem albtraumartigen Trip. Dagegen war "Shopgirl" (2004) nach einem Roman von Steve Martin eine jener aufgeblasenen Hollywood-Romanzen, die man so oder ähnlich schon oft gesehen hat. Im gleichen Jahr entstand David O. Russells überzogener Komödie "I Heart Huckabees", in dem Schwartzman an der Seite von Isabelle Huppert, Dustin Hoffman, Lily Tomlin und seiner Mutter Talia Sire in der Hauptrolle eines etwas verunsicherten Umweltaktivisten vor der Kamera stand.

Nach dem Ende der Dreharbeiten zu "I Heart Huckabees" verkündete Jason Schwartzman seinen Ausstieg bei "Phantom Planet", deren zweites Album "The Guest", an dem er selbst mitgeschrieben hatte, im Februar 2002 erschienen war. Danach war er mit seiner Band 14 Monate als Vorgruppe von "Incubus" auf Tour gewesen. Pech für Schwarzmann, dass das Stück "California" später als Titelsong der Erfolgsserie "O.C., California" zum Welthit wurde v- da war er aber längst nicht mehr dabei. Vielmehr konzentrierte sich Schwartzman nun ganz auf seine Schauspiel-Karriere: Man sah ihn in Nora Ephrons Fantasykomödie "Verliebt in eine Hexe" (2005) zusammen mit Superstar Nicole Kidman, Cousine Sofia besetzte ihn in ihrem Historiensstreifen "Marie Antoinette" (2006) als Ludwig XVI. an der Seite von Kirsten Dunst in der Titelrolle, und der Spaß "Darjeeling Limited" (2007) war erneut eine gelungene Regiearbeit von Wes Anderson, die er nach einem Drehbuch von Schwartzman, Anderson und Jasons Cousin Roman Coppola (Sohn von Francis Ford) in Szene setzte.

Bereits ein Jahr zuvor hatte sich Jason Schwarzmann allerdings auf ein neues musikalisches Abenteuer eingelassen, denn er gründete die Einmann-Band "Coconut Records". Das Debütalbum mit Titel "Nighttiming", auf dem auch Beiträge von "Incubus" und Kirsten Dunst zu hören waren, erschien 2007. Schwartzman schrieb alle Songs selbst und spielt auch die Mehrzahl der Instrumente. "Davy", das zweite Album von Coconut Records, erschien im Januar 2009. Außerdem war Schwartzman von in 2009-2011 in drei Staffeln in der TV-Serie "Bored to Death" neben Ted Danson und Zach Galifianakis" zu sehen, zu der er auch die Musik beisteuerte. Gute Kritiken bekam der Darsteller auch für seinen Auftritt neben Bruce Willis in dem Kinohit "Moonrise Kingdom" (2012, Regie: Wes Anderson), während Roman Coppolas Komödie "Charlies Welt - Wirklich nichts ist wirklich" mit Charlie Sheen nicht überzeugen konnte.

Weitere Filme und Serien mit Jason Schwartzman: "Freaks and Geeks" (Serie, 2000), "CQ" (2001), "Just Like Mona" (2003), "The X's" (Serie, 2005), "Cracking Up" (Serie, 2004-2006), "The Marc Pease Experience" (2008), "Der fantastische Mr. Fox" (Sprecher im Original), "Wie das Leben so spielt" (beide 2009), "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" (2010), "Grand Budapest Hotel", "Saving Mr. Banks" (beide 2013).


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