Dewey Cox ist zweifelsohne das, was man eine Musiklegende nennt: Der Rock-'n'-Roll ist sein Leben, er hatte 411 Frauen, heiratete drei Mal, hat 22 Kinder und 14 Stiefkinder. Doch der Ruhm hat auch seine Schattenseiten: Dewey konsumiert alles an Drogen, was ihm angeboten wird. Immer wieder versucht er, der Sucht zu entkommen und wird auch deshalb zum nationalen Idol. Kann die hübsche Backup-Sängerin Darlene den wilden Kerl endlich zähmen?

Hit-Produzent und Drehbuchautor Judd Apatow ("Beim ersten Mal", "Superbad", "Ricky Bobby - König der Rennfahrer") hat wieder zuschlagen und eine weitere, leider wenig treffsichere Komödie produziert, in der Regisseur Jake Kasdan alle erfolgreichen Musikfilme der letzten Jahrzehnte (von "The Doors" über "Walk the Line" bis zu "Ray") zu persiflieren versucht. Doch was als Satire gedacht war, ist nur eine hohle Nummerrevue, die kaum eine Geschmacklosigkeit auslässt. Gute Komödien indes sehen anders aus.

Foto: Sony Pictures