War eine erfolgreiche Regisseurin und Drehbuchautorin: Nora Ephron.
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Nora Ephron

Lesermeinung
Geboren
19.05.1941 in New York, USA
Gestorben
26.06.2012 in New York City, USA
Sternzeichen
Biografie

Sie galt als eine der einflussreichsten Frauen Hollywoods, die Regisseurin, Drehbuch-Autorin und Produzentin Nora Ephron konnte in ihrer Karriere drei Oscar-Nominierungen vorweisen: für das beste Originaldrehbuch in "Schlaflos in Seattle" (1993) - wo sie auch Regie führte -, für die romantische Komödie "Harry und Sally" (1989, Regie: Rob Reiner), und für das Drama "Silkwood" (1983, Regie: Mike Nichols), das sie gemeinsam mit Alice Arlen schrieb.

Weitere Verfilmungen ihrer Drehbücher sind "Sodbrennen" (1985, Regie: Mike Nichols), eine Adaption ihres eigenen Bestseller-Romans "Über Essen und Treulosigkeit"; "Cookie - Die Tochter des Paten" (1989, Regie: Susan Seidelman, mit Alice Arlen gemeinsam geschrieben) und "Das Schlitzohr von der Mafia" (1991, Regie: Herbert Ross). Zusätzlich zum Drehbuchschreiben wurde Ephron eine meisterhafte Regisseurin für romantische Komödien, 1998 wiedervereint mit Tom Hanks und Meg Ryan in "E-mail für Dich". Das Team arbeitete bereits vorher in "Schlaflos in Seattle" zusammen, dem Box Office-Hit von 1993.

Als Co-Autorin und Regisseurin erprobte Ephron die Idee der göttlichen Einmischung in Romantisches aus, in der Engelskomödie "Michael" (1996) mit John Travolta, William Hurt und Andie MacDowell. Auch bei "Showtime - Hilfe, meine Mama ist ein Star" (1992) war sie Co-Autorin (mit ihrer Schwester) und führte Regie. Julie Kavner spielt darin eine alleinstehende Mutter, aufrecht und komisch. In "Lifesavers - Die Lebensretter" (1994), eine weitere Regiearbeit von Ephron, arbeitet Steve Martin am Weihnachtsabend als Angestellter bei einer Suizid-Hotline.

Ephron begann für Filme zu schreiben, nachdem sie schon jahrelang als eine der besten Journalisten im Land bekannt war. Sie startete ihre Karriere als Zeitungsreporterin für die "New York Post" und schrieb dann unter anderem für "Esquire", "The New York Times Magazine" und das "New York Magazine". Zwei Sammelbänder mit ihren Essays "Crazy Salad" und "Scribble, Scribble" wurden Bestseller. Mit John Travolta arbeitete Nora Ephron 2000 erneut zusammen. In "Lucky Numbers" mimt Travolta einen Kleinganoven, der Großes will, aber nur Chaos erntet. Eher misslungen war dagegen ihre Regiearbeit "Verliebt in eine Hexe" (2005), während die Komödie "Julie & Julia" (2009) ganz auf die beiden Hauptdarstellerinnen Meryl Streep und Amy Adams setzte.

 

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