Annie, routinierte Bergsteigerin, stürzt auf dem K2 mit ihren Begleitern in eine Gletscherspalte. In über 8000 Metern Höhe gefangen, können sie ohne Hilfe nur 36 Stunden überleben. Annies Bruder Peter bricht trotz aller Einwände von Experten auf, um seine Schwester zu retten. Drei kleine Teams machen sich auf den Weg und geraten dabei selbst in Lebensgefahr. - Ein von Regisseur Martin Campbell spannend und spektakulär inszeniertes Abenteuer. Seit Jahren sind die Geschwister Peter (Chris O'Donnell) und Annie Garret (Robin Tunney) entzweit. Bei einer Bergtour im Monument Valley hatte sich einst ihr Vater geopfert, um die beiden zu retten. Doch Annie konnte ihrem Bruder nie ganz verzeihen, dass er derjenige war, der das Seil durchgeschnitten hatte und den Vater in den Tod fallen ließ. Am Fuße des K2 trifft das einstige Geschwisterpaar wieder aufeinander. Annie soll mit ihrem Team den Milliardär Elliot Vaughn (Bill Paxton) für eine PR-Aktion auf die Spitze des Achttausenders bringen. Trotz der Warnung des mysteriösen Bergsteiger-Experten Montgomery Wick (Scott Glenn) startet die abenteuerlustige Gruppe ihre Expedition. Doch dann folgt die Katastrophe. Das Team gerät in einen schweren Sturm, in dem einige Mitglieder umkommen. Annie, Elliot und der Expeditionsleiter Tom McLaren (Nicholas Lea) werden von einer Lawine erfasst und stürzen in eine Gletscherspalte. Es beginnt ein gnadenloser Kampf ums Überleben und gegen die Zeit. Peter startet mit Montgomery und anderen wagemutigen Bergsteigern eine lebensgefährliche Rettungsaktion. Doch ihnen bleiben nur noch 36 Stunden, um die Verschütteten zu retten. Bepackt mit hochexplosivem Nitroglyzerin stoßen die Retter beim Aufstieg an ihre persönlichen Grenzen. Nur wenigen Abenteuerfilmen gelingt es, ihr Publikum derart zu packen und mitzureißen wie "Vertical Limit". Der Wettlauf gegen die Zeit ist nicht nur ein Kampf mit der eisigen Umgebung, sondern auch mit dem eigenen Körper, der den Protagonisten selbst zum Feind wird. Obwohl er "nur" der zweithöchste Berg der Welt ist, gilt der Aufstieg zum K2 als wesentlich schwieriger und gefährlicher als der zum Mount Everest. Die schöne und zugleich lebensfeindliche Landschaft des Karakorum-Gebirgsmassivs wurde von Regisseur Martin Campbell eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die Dreharbeiten fanden allerdings nicht in Asien statt, sondern in Neuseeland am Mount Cook.
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