David Hayman

Lesermeinung
Biografie
Deutschen TV-Zuschauern dürfte der Schotte als Detective Superintendant Walker aus der erfolgreichen britischen Krimireihe "Der Preis des Verbrechens - Tod eines Mädchens" (1997) bekannt sein, doch David Hayman fühlt sich hinter wie vor der Kamera gleichermaßen zu Hause. Als Schauspieler war er in Inszenierungen von "Macbeth", "Tartuffe", "Der Barbier von Sevilla", "Troilus und Cressida", "Des Widerspenstigen Zähmung" und "Hamlet" in seiner Heimatstadt Glasgow auf der Bühne zu sehen, als Regisseur inszenierte er dort am Citizens Theater "Ragged Trousered Philantropist", "Elizabeth I" und "Romeo und Julia". Am Londoner Royal Court Theater führte er u.a. bei Larry Kramers Aids-Drama "The Normal Heart" und bei Dusty Hughes' "Jenkins' Ear" Regie.

Als Filmregisseur hatte David Hayman schon für sein Kinodebüt "Silent Scream" (1990, mit Iain Glen) eine Handvoll Preise gewonnen. Anschließend drehte er "Der Falke des Schreckens" (1993, mit Helen Mirren und George Costigan), und "Die Hölle nebenan" (1996, mit Adrian Dunbar und David O'Hara]. Fürs Fernsehen drehte Hayman u.a. die Miniserie "Firm Friends" mit Billie Whitelaw und Madhur Jeffrey, eine Episode von "The Bill" (die 1992 mit einem Best Series Award der Royal Television Society ausgezeichnet wurde), "Black and Blue" (1993 nominiert für den Best Film Award der Royal Television Society), die Miniserie "A Woman's Guide to Adultery" mit Theresa Russell, Sean Bean, Amanda Donohoe und Adrian Dunbar, den Sechsteiler "Finney" und den erfolgreichen Telefilm "Cardiac Arrest".

Daneben fand Hayman noch die Zeit für die Schauspielerei und hatte u.a. Rollen in John McKenzies "A Sense of Freedom" (1979), Richard Marquands "Die Nadel" (1980), Alex Cox' "Sid und Nancy" (1986), John Boormans "Hope and Glory" (1987), "Rob Roy" (1995) und "Der Schakal" (1998) von Michael Caton-Jones. Zuvor war er bereits in Gilles MacKinnons "Regeneration" (1997) zu sehen, 1998 folgten Ken Loachs "Mein Name ist Joe" und Peter MacDonalds "Der Legionär", 1999 Thaddeus O'Sullivans "Ein ganz gewöhnlicher Dieb - Ordinary Decent Criminal" und 2000 erneut unter der Regie von John Boorman "Der Schneider von Panama". 2005 überzeugte David Hayman dann in Atom Egoyans "Wahre Lügen".

Weitere Filme mit David Hayman: "Der Preis des Verbrechens - Herr der Fliegen" (1998), "Der Preis des Verbrechens - Mörderischer Wahn" (1999), "Der Preis des Verbrechens - Vorm Abgrund" (2000), "Der Preis des Verbrechens - Schrecken der Vergangenheit", "Der Preis des Verbrechens - Tödliches Geheimnis", "Der Preis des Verbrechens - Spurlos verschwunden" (alle 2002), "Der Preis des Verbrechens - Gefallener Engel" (2004), "Avenger - Der Rächer" (2006).

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