Vielseitiger Darsteller: James Purefoy
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James Purefoy

James Brian Mark Purefoy
Lesermeinung
Geboren
03.06.1964 in Taunton, Somerset, Großbritannien
Alter
56 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Ob Kostümdrama à la "Mansfield Park" (2000), Action-Blockbuster wie "Resident Evil" (2002) oder als Marc Anton in der Historienserie "Rom" (2005-2007) - der englische Charakterdarsteller James Purefoy ist vielseitig einsetzbar. Sein Handwerk lernte er - wie auch Jared Harris und Vanessa Redgrave - an der Central School of Speech and Drama in London. Erste Karriereschritte ging er ab 1988 mit der Royal Shakespeare Company, für die er bald schon in Hauptrollen auf der Bühne stand. Nach dem Ende seines dortigen Engagements blieb er zunächst dem Theater treu, wagte aber immer öfter Ausflüge in die Serien-Welt und übernahm Episodenrollen in "Coasting" (1990), "The Casebook of Sherlock Holmes" und "Boon" (beide 1991). Es folgten diverse Parts in Fernsehfilmen unter anderem in "Drei Königinnen und der Tod" (1991) neben Brian Cox, in "Bye Bye Baby" gemeinsam mit Ewen Bremner und in "Angels" (beide 1992) an der Seite von Alfred Molina. Schließlich schaffte James Purefoy den Sprung auf die Leinwand. 1995 spielte er Jedd Wainwright in Christopher Menauls Melodram "Eine Sommernachtsliebe".

Bis dahin alles kleine, aber feine Rollen, durch die er zwar das Handwerk lernte, die beim Publikum aber kaum einen bleibenden Eindruck hinterließen. Das änderte sich durch seinen Auftritt als Nicholas Jenkins in der achtteiligen Miniserie "A Dance to the Music of Time", die Channel 4 1997 in Großbritannien auf den Bildschirm brachte. Ein weiterer Meilenstein seiner Karriere war die Rolle als Prinz Edward an der Seite von Heath Ledger und Paul Bettany in Brian Helgelands "Ritter aus Leidenschaft" (2001). Dank dieses Engagements wurde James Purefoy bei einem breiten Publikum über die Grenzen des Vereinigten Königreichs hinaus bekannt. Seine Auftritte in "George und das Ei des Drachen" und "Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit" (beide 2004) steigerten seinen Bekanntheitsgrad und machten einmal mehr seine große Vielseitigkeit deutlich.

2006 schlüpfte James Purefoy recht gekonnt in die Titelrolle in dem Dokudrama "Blackbeard - Der wahre Fluch der Karibik". Darüber hinaus überzeugte er als titelgebender Söldner in "Solomon Kane" und leistete in der Rolle des Tempelritters Marshall erbittert Widerstand in "Ironclad - Bis zum letzten Krieger" (2010). Zwei Jahre später stand er für Andrew Stantons Fantasystreifen "John Carter - Zwischen zwei Welten" vor der Kamera und gab sich - im gleichen Jahr - auch von seiner romantischen Seite neben Madeleine Stowe in der TV-Serie "Revenge".

Als Highlight seiner Karriere entpuppte sich zudem die US-amerikanische Thrillerserie "The Following", die im Januar 2013 an den Start ging und nach einer erfolgreichen ersten Staffel vom produzierenden Sender verlängert wurde. James Purefoy spielt hierbei den verurteilten Serienmörder Joe Carroll, der inspiriert durch die Werke des berühmten amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe seine Morde an Studentinnen plante und durchführte. Ihm gegenüber steht der ehemalige FBI-Agenten Ryan Hardy, der von Kevin Bacon verkörpert wird. Er brachte Carroll einst hinter Gitter und hat nun mit einem Kult rund um den inhaftierten Killer, sowie mit Anhängern des Mörders, die in seinem Namen Verbrechen begehen, zu tun.

Weitere Filme und Serien mit James Purefoy: "One Night Stand", "Calling the Shots", "Rides" (Serie, alle 1993), "Tears Before Bedtime" (Serie), "Sharpe's Sword" (beide 1995), "The Tide of Life" (Serie), "The Tenant of Wildfell Hall", "The Prince and the Pauper" (alle 1996), "Achterbahn der Gefühle" (Serie), "Jilting Joe", "Der Mörder von Jenners Wood" (alle 1997), "Blink", "Kreuz und Queer" (beide 1998), "Women Talking Dirty" (1999), "Lighthouse", "Don Quichotte", "Metropolis" (Serie), "Maybe Baby", "The Wedding Tackle" (alle 2000), "Domani" (2001), "Photo Finish", "Lena: The Bride of Ice", "The Mayor of Casterbridge" (alle 2003), "Blessed - Kinder des Teufels" (2004), "Goose on the Loose", "Beau Brummell: This Charming Man" (beide 2006), "Manchild" (Serie), "Frankenstein" (beide 2007), "Lena: The Bride of Ice", "Virus - Der Tod kennt keine Grenzen" (Serie, beide 2008), "Diamonds", "The Philanthropist" (Serie, beide 2009), "Camelot" (Serie), "Injustice - Unrecht!" (Serie), "Rev." (Serie, 2011), "The Hollow Crown" (Serie), "Episodes" (Serie, beide 2012).

Filme mit James Purefoy

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