Blancanieves - Ein Märchen von Schwarz und Weiß

KINOSTART: 28.11.2013 • Fantasydrama • Spanien, Frankreich (2012) • 104 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Blancanieves
Produktionsdatum
2012
Produktionsland
Spanien, Frankreich
Einspielergebnis
279.735 USD
Laufzeit
104 Minuten

Anfang des 20. Jahrhunderts wird in Sevilla der große Torero Antonio Villalta frenetisch gefeiert. Doch eines Tages wird er beim Stierkampf so stark verletzt, dass er fortan querschnittsgelähmt ist. Damit nicht genug stirbt kurz darauf auch noch seine geliebte Frau bei der Geburt der Tochter Carmen. Da sich Antonio nicht um die Tochter kümmern kann, gibt er sie zur Großmutter. Als auch die ein paar Jahre später stirbt, kehrt Carmen zu ihrem Vater zurück. Der allerdings ist inzwischen mit der biestigen Krankenschwester Encarna verheiratet, die nur an seinem Geld interessiert ist. So hat die junge Carmen fortan unter dem Joch der fiesen Stiefmutter zu leiden und kann als Erwachsene nicht verhindern, dass diese ihren Vater ermordet. Carmen sucht ihr Heil in der Flucht und landet bei einem Trupp kleinwüchsiger fahrender Künstler. Die wiederum entdecken bald Carmens Talent für den Stierkampf ...

Den mutigen Schritt, den Michel Hazanavicius mit seinem Hauptdarsteller Jean Dujardin mit "The Artist" gingen, hat bewiesen, dass Kunstkino, insbesondere der Stummfilm, auch heute noch funktionieren kann. So wundert es nicht, dass nun ein weiteres stummes Werk in die Kinos kommt. Der spanische Regisseur Pablo Berger erzählt hier in berauschenden Schwarzweiß-Bildern das Märchen vom armen Schneewittchen als moderne Stierkämpfer-Variante. Tolle Bilder, starke Darsteller und eine immer noch zu Herzen gehende Geschichte funktionieren auch heute noch hervorragend. Interessant: der Film konkurrierte um den spanischen Goya mit Fernando Truebas kunstvollem Schwarzweißfilm "Das Mädchen und der Künstler". Während Trueba trotz 13 Nominierungen leer ausging, bekam Bergers Stummfilmmärchen gleich zehn der begehrten Trophäen.

Foto: AV Visionen (24 Bilder)

Darsteller

Ángela Molina
Lesermeinung
Maribel Verdú
Lesermeinung

BELIEBTE STARS

Jella Haase als Chantal in "Fack ju Göhte".
Jella Haase
Lesermeinung
Wird gerne als Bösewicht besetzt: Mark Strong
Mark Strong
Lesermeinung
Idris Elba erhielt für seine Darstellung als "Luther" 2012 den Golden Globe.
Idris Elba
Lesermeinung
Zurückhaltend und bescheiden: Alan Arkin
Alan Arkin
Lesermeinung
Schauspieler Mark Wahlberg startete als Marky Mark zunächst eine Musik-Karriere.
Mark Wahlberg
Lesermeinung
Dylan O'Brien
Lesermeinung
Ganz großer Hollywood-Star: Jeff Goldblum.
Jeff Goldblum
Lesermeinung
Androgyne Schönheit: Oscar-Gewinnerin Tilda Swinton.
Tilda Swinton
Lesermeinung
Stand für die großen Regisseure vor der Kamera: John Turturro.
John Turturro
Lesermeinung
Schauspieler Ewan McGregor.
Ewan McGregor
Lesermeinung
Aristokratischer Charme: Matthew Goode.
Matthew Goode
Lesermeinung
Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong'o.
Lupita Nyong'o
Lesermeinung
Bekannt durch "Avatar" und "Terminator": Sam Worthington.
Sam Worthington
Lesermeinung
Ob Dr. John Watson oder Bilbo: Martin Freeman weiß zu überzeugen.
Martin Freeman
Lesermeinung
Erlangte als Objekt der Begierde in "Titanic" Weltruhm: Kate Winslet.
Kate Winslet
Lesermeinung
Ein wahrer Filmveteran: James Hong.
James Hong
Lesermeinung