Matt Damon, Anne Hathaway, Tom Holland, Zendaya, Robert Pattinson, Charlize Theron, Lupita Nyong'o, Jon Bernthal, Elliot Page, Mia Goth, John Leguizamo ... So viele klangvolle Namen, so viele prominente Gesichter. Die meisten Menschen kennen wahrscheinlich gar nicht genug Figuren aus der "Odyssee", um für jeden dieser Stars eine Rolle zu finden. Christopher Nolan ("Oppenheimer") ist mit den Dichtungen Homers aber bestens vertraut.
Eigentlich war Nolan vor gut 20 Jahren schon anstelle von Wolfgang Petersen als Regisseur für "Troja" (2004) vorgesehen. Nach langem Warten und vielen Erdumrundungen konnte der zweifache Oscargewinner jetzt doch noch seinen eigenen Monumentalfilm realisieren, um die Odysseus-Geschichte so zu erzählen, wie sie aus seiner Sicht erzählt gehört. Mit großem Aufwand und ganz viel Spektakel natürlich. Nolan hat im Lauf seiner Karriere schon einige teure Filme gedreht, so teuer wie dieser war aber noch keiner: Geschätzt 250 Millionen Dollar soll "Die Odyssee" gekostet haben.
So bricht der antike Held Odysseus (verkörpert von Matt Damon) unter der Regie von Nolan also abermals auf, um sich nach dem Trojanischen Krieg den Weg nach Ithaka zu bahnen, zurück in die griechische Heimat. Entkommt er den Fängen des Zyklopen Polyphem? Widerstehen er und seine Gefährten dem Gesang der Sirenen und den süßen Verlockungen der Zauberin Circe? Findet Odysseus nach all den Jahren zurück zu seiner geliebten Penelope (Anne Hathaway)? Es wird in jedem Fall eine lange Reise. Die Spielzeit für Christopher Nolans "Die Odyssee" liegt bei knapp drei Stunden.