"Die Känguru-Chroniken" hat sich rund 1,4 Millionen Mal verkauft. Ab dem 5. März sorgt das sprechende Beuteltier für jede Menge Chaos auf der Leinwand.

Der Kleinkünstler Marc-Uwe führt am Anfang des Films ein recht unspektakuläres Leben in einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ein kommunistisches, sprechendes Känguru mit einer ungesunden Vorliebe für Schnapspralinen bei ihm einzieht. Dieses sorgt mit seiner offen und teils sehr radikal ausgelebten Kapitalismuskritik für reichlich Trubel. Als dann auch noch der rechtspopulistische Immobilienhai Jörg Dwigs (gespielt von Henry Hübchen) dem Viertel mit einem gigantischen Neubauprojekt droht, eskaliert die Lage völlig. S

eit 2009 in Deutschland das erste Buch unter dem Titel "Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltieres" erschienen ist, wird die Reihe vor allem vom jüngeren Publikum gerne zitiert. Rund 1,4 Millionen Mal verkaufte sich das Buch bisher. Auch das Hörbuch wurde über eine Million Mal gekauft. Mittlerweile sind vier Bücher mit Geschichten aus der Chaos-WG von Marc-Uwes literarischem Ego und dem kommunistischen Känguru erschienen. Außerdem gibt es mehrere Kartenspiele sowie ein Escape-Room-Spiel passend zur Reihe. Und Sätze wie "Mein, Dein...das sind doch bürgerliche Kategorien!" oder "Halt mal kurz." genießen bei Fans Kultstatus.

Dass der Stoff verfilmt werden wird, war angesichts dieser Verkaufszahlen naheliegend. Regie führt Dani Levy ("Alles auf Zucker"), das Drehbuch stammt von Marc-Uwe Kling, der auch dem Känguru seine Stimme leiht. Die Hauptrolle des Kleinkünstlers spielt Di mitrij Schaad, der bisher hauptsächlich in Theaterproduktionen mitwirkte.