Das Kreuzfahrtschiff "AIDAnova" soll ab Winter 2018 in See stechen und viel umweltfreundlicher sein, als herkömmliche Kreuzfahrtschiffe. Das ZDF hat den Bau begleitet.

Der Kreuzfahrtmarkt boomt weltweit. Herrschte vor ein paar Jahrzehnten noch das Vorurteil, lediglich schwerreiche Senioren würden sich über die Weltmeere schippern lassen, verbringen heute auch junge Familien ihren Urlaub auf den schwimmenden Dörfern und schwelgen dabei im Luxus. Was viele nicht interessiert, ist der gigantische Schadstoffausstoß, den die Ozeanriesen dabei erzeugen.

Ändern soll diesen Umstand neue Technik – und das Kreuzfahrtschiff "AIDAnova", das ab Winter 2018 in See stechen soll. 100 Prozent angetrieben durch verflüssigtes Erdgas, soll der Ozeanriese sehr viel umweltfreundlicher sein als konventionelle Schiffe. Die ZDF-Reportage "Die Schiffsbauer – Vom Stahlklotz zum Luxusliner" (Sonntag, 21. Oktober, 18 Uhr) begleitet den Bau der "AIDAnova" und stellt die Herausforderungen des Prestigeprojekts vor.

Denn nicht nur der Antrieb soll umweltschonend konstruiert sein, sondern auch die Ausstattung der Kabinen, Besucherdecks und Freizeitanlagen soll das Schiff zum Vorreiter in Sachen Umweltschutz machen.

Der Bau, den die 30-minütige Dokumentation von Ralf Wilham zeigt, findet auf der Meyerwerft in Papenburg statt. Dort hat das Projekt massenhaft Arbeitsplätze geschaffen, was der Branche guttut. Schließlich waren wegen der Billigkonkurrenz aus Asien lange Zeit Arbeitsplätze verloren gegangen, und Werften standen vor dem finanziellen Ruin.


Quelle: teleschau – der Mediendienst