In den USA musste der Dauerbrenner "Criminal Minds" lange um eine Fortsetzung bangen. Bei SAT.1 wird am Donnerstag die 13. Staffel mit elf neuen Folgen fortgesetzt.

Zuletzt musste der US-Crime-Dauerbrenner einige Verluste einstecken. Lieblinge wie Shemar Moore gingen (elfte Staffel). Oder sie wurden gegangen – wie in der zwölften Staffel Thomas Gibson nach einem Fehltritt. Wirklich bedrohlich für eine Serie wird es jedoch dann, wenn auch das Publikum geht. Beim US-Network CBS war die 13. Staffel die bislang schwächste. Im Schnitt nur noch 5,7 Millionen Zuschauer sahen zu, wenn die BAU-Spezialeinheit des FBI auf Verbrecherjagd ging. Ein sattes Minus von 29 Prozent im Vergleich zur vorangegangenen Runde verkraftet auch ein einstiger Quoten-Garant nur schwer. "Criminal Minds" musste um eine Fortsetzung zittern. Während andere CBS-Serien wie "Navy CIS" längst grünes Licht für weitere Folgen hatten, blieb es zunächst unklar, ob es mit den Ermittlern rund um David Rossi (Joe Mantegna) überhaupt weitergehen werde.

"Criminal Minds" bekam sein Go. Die 14. Staffel ist ab 3. Oktober im US-TV zu sehen. Und genau dieser Start wird ein besonderer sein. Das ehemalige Crime-Schwergewicht geht mit seiner insgesamt 300. Episode in die neue Runde. Wie es heißt, wolle sich CBS die Aufmerksamkeit rund um das Jubiläum zunutze machen. Dass es mit der Jagd nach Serienkillern daraufhin noch viel länger weitergehen wird, gilt trotzdem als unwahrscheinlich. Die 14. Staffel umfasst vorerst nur 15 Episoden. Kürzer war noch keine zuvor gewesen.

Bei SAT.1 sind zunächst noch die ausstehenden elf Folgen der 13. Staffel zu sehen. Unter dem Titel "Blutmond" ermitteln die BAU-Spezialisten in einem besonders hässlichen Fall. Im Central Park in New York werden in mehreren Vollmondnächten übel zugerichtete Leichen mit zerfetzten Kehlen gefunden. Alles sieht nach Hundeattacken aus. Doch der Angreifer ist ein Mensch, der bei den Angriffen unter Drogen steht – und sich offenbar für einen Werwolf hält.


Quelle: teleschau – der Mediendienst