Timur Ülker ist "der Neue" bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Nun musste er seine erste extreme Szene drehen – und empfand dabei tatsächlich große Angst.

"Ich war so sehr im Moment, dass ich tatsächlich dachte, ich würde jetzt sterben und fing in der Szene an, in Tränen auszubrechen und um mein Leben zu schreien", gesteht der Schauspieler Timur Ülker. Er spielt seit kurzem Nihat in der Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (Montag bis Freitag, 19.40 Uhr, RTL). Nun wird es turbulent für seine Rolle: Seit längerem Streiten sich Shirin (Gamze Senol) und ihr Exmann Erik (Patrick Heinrich), der bereits im Gefängnis war. Nun versucht er sich an Shirin zu rächen. Nihat möchte ihr helfen, gerät dabei aber ins Visier des Straftäters und wird schließlich entführt.

Timur Ülker erklärt, er habe sich wochenlang auf die Entführung vorbereitet und versucht, "eine persönliche emotionale Bindung zu den Szenen zu finden". Dies sei ihm gut gelungen, "leider fast schon zu gut", betont er laut RTL. Denn in der Szene ging es ihm nicht gut: "Ich hatte Todesangst."

Doch nicht nur für den Schauspieler war es eine interessante Erfahrung, sondern auch seine Rolle lernen die Zuschauer besser kennen: "Nihat hat bis jetzt einen sehr souveränen und immer kontrollierten Auftritt. In dieser Extremsituation lernen wir Nihat von einer anderen, nämlich einer sehr intimen und unkontrollierten Seite kennen. Er ist eben auch nur ein Mensch." Und auch die Zukunft ist für Nihat in der Serie spannend, denn er hütet ein Geheimnis. Durch ein Missgeschick "fliegt dieses Geheimnis allerdings auf und Nihat gerät in einen großen Streit".


Quelle: teleschau – der Mediendienst