RTL übertrug zum ersten Mal live den Deutschen Comedypreis. Doppelt freuen durften sich dabei Carolin Kebekus, die auch durch den Abend führte, und Luke Mockridge.

Die Gastgeberin nahm zum sechsten Mal in Folge den Preis als "Beste Komikerin" entgegen. Dazu wurde ihr Soloprogramm "Carolin Kebekus live! AlphaPussy" ausgezeichnet. Luke Mockridge erhielt den Preis als "Erfolgreichster Live-Act" und seine Show "LUKE! Die Woche und ich" gewann den Preis "Beste Comedy Show".

Den Preis als "Beste Sitcom" mussten sich dieses Jahr überraschenderweise zwei Sendungen teilen. Die neue eigenproduzierte RTL-Sitcom "Beste Schwestern" mit Mirja Boes und Sina Tkotsch teilte sich den Preis als "Beste Sitcom" mit der NDR-Produktion "Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres". Das ist ungewöhnlich, doch die Jury begründet, es habe eine "Patt-Situation" gegeben. Normalerweise entscheide dann die Jurypräsidentin. "Da Mirja Boes als diesjährige Jurypräsidentin, im Fall von "Beste Schwestern" befangen war, musste sie sich ihrer Stimme enthalten."

Den Sonderpreis erhielt dieses Jahr Gerburg Jahnke. Die Laudatio dazu hielt auf den Wunsch der Kabarettistin Mario Barth. Dieser erklärt: "Sie hat mich angerufen. Ich bewundere sie seit Jahren, sie ist einfach toll."

Der Sender RTL durfte sich zwar über Auszeichnungen für zwei seiner Formate freuen, die Quoten blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück. Nur 1,73 Millionen Menschen nahmen vor dem Fernseher Platz, somit erreichte RTL nur einen Marktanteil von 6,3 Prozent (in der Zielgruppe sah es mit 10,7 Prozent etwas besser aus). Die Ausstrahlung der Aufzeichnung im letzten Jahr schalteten zum Vergleich noch 2,18 Millionen ein.


Quelle: teleschau – der Mediendienst