Die "Fastnacht in Franken" brach auch im vergangenen Jahr Rekorde. Mehr als jeder zweite Bayer war bei der Prunksitzung aus Veitshöchheim live am Bildschirm dabei!

"Des is da reinsde Wahnsinn", sagt man in Franken zu so was: Im vergangenen Jahr knackte die 30. Jubiläumsausgabe der Fernsehprunksitzung "Fastnacht in Franken" tatsächlich die Vier-Millionen-Zuschauer-Grenze. Zu Spitzenzeiten verfolgten bundesweit 5,4 Millionen Zuschauer die im BR-Dritten übertragene Narrenschau in den Mainfrankensälen zu Veitshöchheim. Der Durchschnittswert lag bei 4,47 Millionen Zuschauern auf Bundesebene.

Noch beachtlicher lesen sich die Rekordzahlen nur auf Bayern bezogen. Der BR, der seit 1987 live dabei ist, erreichte im weiß-blauen Bundesland einen Fabel-Marktanteil von 52,6 Prozent. Mehr als jeder zweite bayerische TV-Zuschauer, ob nun gebürtig oder zugezogen, schunkelte in Faschingslaune oder vergnügte sich köstlich darüber, wenn respektlose Büttenredner und wortgewandte Humoristen der anwesenden Polit-Prominenz nicht nur eine, sondern viele vor den Latz knallten.

Obwohl traditionelle Karnevalisten immer wieder mal kritisieren, dass das Konzept von "Fastnacht in Franken" seit der Regie-Übernahme durch den BR kaum mehr etwas mit Fasching zu tun habe, lässt der ausstrahlende Sender den Ablauf seiner seit den 1990er-Jahren erfolgreichsten Sendung überhaupt auch bei der nunmehr 31. Prunksitzung unberührt.

Bekannte Gesichter im Programm

Wieder sind es unter anderem Waltraud und Mariechen (Volker Heißmann und Martin Rassau), die schelmisch-rustikal das lokale und globale Geschehen kommentieren, oder der "Dreggsagg" Michl Müller, der seinem Spitznamen Ehre macht und kräftigst gegen die da Oben austeilt. Aber auch Otto Normalbürger wird bei ihm nicht verschont, jeder kriegt den (Eulen-)Spiegel vorgehalten.

Auch sich selbst nehmen die Franken gerne auf die Schippe, oder lassen das von der aus der Oberpfalz zugereisten Altneihauser Feierwehrkapell'n unter ihrem Kommandanten Norbert Neugirg erledigen. Gespannt sind die Fans der Sendung auch wieder auf die Verkleidungen der Politiker. Vor allem CSU-Mann Markus Söder tat sich in den vergangenen Jahren mit großer Kreativität hervor ...

Die dreieinhalbstündige Sendung wird am Samstag, 3. Februar (20.15 Uhr), und am Faschingsdienstag, 13. Februar (12.30 Uhr), wiederholt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst