Eneut legt Olli Dittrich kurz vor Weihnachten den Finger tief in die Wunde des TV-Einerleis: Während es in den vergangenen Jahren um die tief gefallene Volksmusik-Ikone Trixie Dörfel ging, nimmt Dittrich diesmal Promi-Magazine auf den Arm.

Weihnachten im Fernsehen bedeutet nicht nur Blockbuster und Jahreswechselshows, sondern mittlerweile in guter Tradition auch, dass Olli Dittrich eine neue Folge seiner Fernseh-Persiflagen veröffentlicht. Widmete sich der Entertainer und Satiriker anfangs klassischen Talkshow-, Frühstücks- und Reportageformaten, stand in den letzten beiden Jahren seine fiktive Figur "Trixie Dörfel" im Mittelpunkt – jene "prominente" Volksmusikerin also, für deren Darstellung der 63-Jährige in diesem Jahr den deutschen Comedy-Preis erhielt. Im aktuellen zehnten Teil des "TV-Zyklus", den das Erste am Donnerstag, 19. Dezember, um 23.45 Uhr, ausstrahlt, ist Trixie Dörfel zwar nicht zu sehen – dafür aber andere "Promis".

Unter dem Titel "Frust – Das Magazin" nimmt sich Dittrich, der alle Rollen selbst spielt, in diesem Jahr der berüchtigten "Promi-Verehrungs-Magazine" an. Dabei gibt es auch ein Wiedersehen mit einem bekannten Gesicht: Als Moderator Sören Lorenz, der 2013 schon "FF – Das Frühstücksfernsehen" präsentierte, reüssiert Dittrich auch in seinem als "Human-Interest-Format" vorgestellten Starmagazin. Nach – augenzwinkernden – Angaben des produzierenden WDR erwartet die Zuschauer "ein klassisches Magazin am Puls der Zeit, das in ungeschönten Reportagen den Finger in die zeitgeistliche Wunde legt". Dabei stünden Menschen im Mittelpunkt "die nicht immer nur auf der Sonnenseite des Lebens stehen". "Frust" möchte "die Schicksale bekannter und unbekannter Personen aus unserer aller Mitte" zeigen.

Wer Dittrich kennt, weiß, was das heißt: Unter anderem nämlich eine investigative Reportage über einen Tierfilmer, der als Hochstapler enttarnt wurde, ein Porträt des Boxers Butsche Roni, der eine neue Sportart erfand und damit fast bei Olympia gelandet wäre, oder auch ein Kinotipp zum Biopic "Fischers Netz" über den deutschen WLAN-Erfinder Winfried Fischer. Als wäre das nicht genug, empfängt Dittrich als Sören Lorenz noch den Studiogast Dr. Gregor Holtz (ebenfalls Dittrich) , der sich als "Fundamentalmediziner" Fragen widmet wie: "Kann man durch bewussteres Ausatmen das Klima retten?"


Quelle: teleschau – der Mediendienst