Nach dem #wirsindmehr-Konzert in Chemnitz wurde Schlagersängerin Helene Fischer aufgefordert, sich klar zu positionieren. Bei Instagram und Facebook äußerste sie sich nun.

Ein klares Statement von Mainstream-Künstlern wurde sich im Rahmen des Anti-Rassismus-Konzerts gewünscht, das Bands wie Die Toten Hosen, Kraftclub und Feine Sahne Fischfilet unter dem Motto #wirsindmehr am Montag in Chemnitz gaben. Helene Fischer ist diesem Aufruf nun gefolgt.

Angespornt wohl auch durch den offenen Brief der Street-Art-Künstlerin Barbara, die die Schlagersängerin aufforderte, auch ein #wirsindmehr-Konzert in der sächsischen Stadt zu geben, erklärte Fischer in ihren Profilen bei Facebook und Instagram: "Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zurzeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen, wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist – das sollte uns stolz machen. Musik als Zeichen der Verbundenheit und immer ist es Liebe, die gewinnt. Ich freue mich darauf, heute mit euch dieses Zeichen zu setzen!" Ihre Zeilen versah Helene Fischer mit den Hashtags #wirbrechendasschweigen, #schreiteslaut, #liebe, #peace und – am eindeutigsten – #wirsindmehr.

Bei Instagram erhielt die Schlagersängerin schon von über 28.000 Nutzern Zuspruch, bei Facebook wurde der Post bereits über 6000 Mal geliked – auch von Barbara.: "Mit anderen Worten: Immerhin ein kleines Statement!", freute sich die kreative Aktivistin. "Vielleicht ist es ein Anfang ..."


Quelle: teleschau – der Mediendienst