Wie geht es weiter mit der Regierung? Horst Seehofer steht nun bei "Maischberger" Rede und Antwort zur Asyldebatte, einer EU-Lösung und dem Konflikt mit der Kanzlerin.

Wenn bei "Maischberger" kurzfristig Thema und Gast geändert werden, dann weiß man: Es brodelt im Staate Deutschland. Während die Nationalmannschaft im Fußball um den Verbleib im WM-Turnier kämpft, geht es auch für die Bundeskanzlerin und ihr Land um alles. Merkels "größten Rivalen" in Sachen Asyl- und Migrationsfrage hat Sandra Maischberger nun in ihre Sendung eingeladen: Unter dem markigen Titel "Schicksalstage für die Regierung: Was plant Horst Seehofer?" stellt sich der Innenminister am Mittwoch, 27.6., ab 22.45 Uhr, im Ersten den Fragen der Moderatorin.

Einen Tag, bevor die Kanzlerin beim EU-Gipfel in Brüssel eine europäische Lösung der Asyl-Frage durchsetzen will, thematisiert die "Maischberger"-Redaktion den "Showdown" zwischen ihr und Seehofer, der eine stärkere Steuerung der Migration nach Deutschland fordert. "Wenn es bis zum EU-Gipfel keine Regelung gibt, beginne ich mit den Zurückweisungen an der Grenze", so der CSU-Chef, der seine nationale Asyl-Lösung auch gegen Merkels Willen durchdrücken will.

Dass er damit die Regierungskoalition brüchig mache, will Seehofer indes nicht gelten lassen: "Das Thema Migration spaltet die Gesellschaft und muss jetzt endlich gelöst werden". Wie er sich das vorstellt und wie er auf den EU-Gipfel blickt, beantwortet der Bundesinnenminister im Gespräch. Geklärt werden soll außerdem, wie angeschlagen Angela Merkel nach den Angriffen aus der CSU ist – und ob die EU-Kollegen ihr am Donnerstag folgen werden.


Quelle: teleschau – der Mediendienst