Trotz Corona-Drehstopp

"In aller Freundschaft": ARD beauftragt drei neue Staffeln

Aktuell wurden die Dreharbeiten für viele Filme und Serien gestoppt. Doch man hofft, im Herbst wieder loslegen zu können. Auch bei "In aller Freundschaft".

Während aktuell viele Film- und Fernsehproduktionen aufgrund der Coronakrise pausieren müssen, erhofft sich die TV-Branche, im Herbst wieder wie gewohnt drehen zu können. Dann sollen auch in der Leipziger Sachsenklinik, dem fiktiven Schauplatz der MDR-Serie "In aller Freundschaft", wieder die Lichter angehen. In der zweiten Jahreshälfte ist der Drehstart zur mittlerweile 24. Staffel geplant, zwei weitere werden folgen. Der MDR-Rundfunkrat hat die Fortsetzung um insgesamt drei Staffeln beschlossen. Das bedeutet die Verlängerung der Drama-Serie um die Stolze Anzahl von insgesamt 126 Folgen. Die ersten sollen bereits im Januar 2021 ausgestrahlt werden.

Seit 22 Jahren begleitet die wöchentlich laufende Serie, die immer dienstags um 21.05 Uhr im Ersten zu sehen ist, ihre Protagonisten im Krankenhausalltag. Karola Wille, Intendantin des MDR, unterstreicht die Langlebigkeit des Formats: "Alle Fans von jung bis alt können sich auf die Fortsetzung unserer Erfolgsserie 'In aller Freundschaft' freuen. Wer hätte 1998 beim Start gedacht, dass wir 2023 25-jähriges Jubiläum mit der Serie im Ersten feiern werden?" Dabei hob Wille hervor, wie gut die Serie sowohl im Fernsehen als auch im Netz von den Zuschauern angenommen werde: "'In aller Freundschaft' hat eine hohe Akzeptanz auf allen Kanälen: im Ersten, in den Dritten Programmen, in den Mediatheken, im Web und im Social-Media-Bereich."

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Mit der neuen 24. Staffel wird "In aller Freundschaft" zudem Teil eines ARD-Pilotprojekts. Nachhaltige Herstellung von Produktionen ist das erklärte Ziel. "Die Produktion wird nach den in der ARD verabschiedeten Nachhaltigkeitskriterien hergestellt und mithilfe eines CO2-Rechners bilanziert", erklärt die MDR-Rundfunkratsvorsitzende Gabriele Schade. Gedreht wird in und um die Media City Leipzig sowie an Originalschauplätzen in der sächsischen Messestadt also in Zukunft umweltfreundlicher.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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