Vierter Fall nach Martha Grimes für Inspektor Richard Jury alias Fritz Karl, den "besten Inspektor von Scotland Yard", seinen Freund Melrose Plant (Götz Schubert) und Sergeant Wiggins (Arndt Schwering-Sohnrey). Im pittoresken Hafenstädtchen Rackmoor (Yorkshire) wird eine als Harlekin verkleidete Frau ermordet.

Die Tote in "Inspektor Jury – Der Tod des Harlekins" ist angeblich Dillys March, die vor vielen Jahren verschwundene Adoptivtochter des reichen Colonel Titus Crael. Sein Sohn Julian hält sie allerdings für eine Betrügerin. Sie habe wohl nur an Titus' Vermögen gelangen wollen.

Wieder einmal gibt es viele, die der Mordtat verdächtig sind: Neben Julian, dem Erben selbst, etwa die Schneiderin Lily, die mit Titus eine alte Rechnung offen hat, ebenso wie Titus' Haushälterin, deren Sohn einst wegen Dillys in der Psychiatrie gelandet war. Doch erstere haben ein wasserdichtes Alibi, und als die Haushälterin ebenfalls ermordet wird, bleibt eigentlich nur der kauzige Maler Rees (Cornelius Obonya) übrig, der noch in der Mordnacht in der Ortskneipe "Old Fox" über das perfekte Verbrechen schwadronierte und Dillys als Letzter sah. Doch für ihn legt ein glaubwürdiger kleiner Freund die Hand ins Feuer.

Vom großen Vorbild Agatha Christie ist der Provinzkrimi leider ziemlich weit entfernt, was Witz und Spannung anbelangt. Sieht aus wie Pilcher ohne Happyend.


Quelle: teleschau – der Mediendienst