In "Skyfall" ist James Bond endgültig angekommen in Moderne – und doch tief verwurzelt in der Tradition der Reihe. Ein Film, der 007-Fans glücklich machte und Daniel Craig zu einer seiner besten Leistungen antrieb.

Mit "Skyfall" (2012) gelang Regisseur Sam Mendes ("American Beauty") nicht weniger als die Rettung einer der populärsten und erfolgreichsten Filmreihen vor ihrem Untergang. Der 23. Bond-Film ist modern und klassisch zugleich: 21. Jahrhundert und doch tief verwurzelt in der Tradition der Agentenreihe. Nun wiederholt ProSieben den herausragenden Blockbuster zur Primetime.

Es ist keine große Organisation, mit der sich James Bond (Daniel Craig) in "Skyfall" auseinandersetzen muss. Streng genommen ist es nur eine einzige Person und ihr Motiv ist simpel: Rache. Javier Bardem spielt diesen Raoul Silva, der sich zum Ziel gesetzt hat, den britischen Geheimdienst MI6 zu zerstören. Gekonnt setzt er die Tradition irrsinniger Schurken in 007-Filmen fort.

Daniel Craig lieferte mit "Skyfall" seine bisher beste, weil charakterstärkste Leistung in der traditionsreichen Rolle ab. Dieser 007 ist meistens todernst, zielorientiert und vor allem schweigsam wie nie zuvor. Dies, verbunden mit einer kraftvollen Bildsprache, verleiht seiner Figur eine Form von Macht und Bedrohlichkeit, wie man sie allenfalls bei Sean Connery und später bei Timothy Dalton sah.

Derzeit wird das 25. Abenteuer des Geheimagenten gedreht. Die Dreharbeiten von "Bond 25" sind bisher aber vor allem von Negativschlagzeilen geprägt. Erst wurde das Set bei einer Explosion teilweise zerstört, dann musste Daniel Craig wegen einer Verletzung aussetzen. Der Kinostart des Films von Cary Joji Fukunaga ("True Detective") ist für den 9. April 2020 angesetzt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst