Jochen Schweizer sucht unter besonderen Bedingungen einen neuen Geschäftsführer – doch im TV will das kaum jemand sehen. "Der Traumjob" entpuppt sich für ProSieben als Quoten-Albtraum.

Jochen Schweizers Sendung "Der Traumjob" droht für ProSieben zum großen Hauptabend-Problem zu werden. Am Dienstag schalteten nur noch 390.000 Zuschauer in der relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen die Sendung ein, in welcher der 62-jährige Selfmade-Unternehmer einen Geschätsführer für eines seiner Unternehmen sucht. Mit einem Marktanteil von nur 5,2 Prozent stürzte die Recruiting-Show im Vergleich zur ohnehin schon schwachen Startwoche gehörig ab. Die Premiere lief mit 7,9 Prozent Marktanteil (bei einem ProSieben-Durchschnitt von 9,9 Prozent) und 590.000 Zuschauern in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen schon alles andere als erfolgreich.

Insgesamt lag der Marktanteil von Schweizers Format bei desaströsen 2,5 Prozent und 680.000 Zuschauern. Damit landete die Sendung am Dienstagabend sogar noch hinter Sendern wie kabel eins. Zum Vergleich: Demgegenüber verzeichnete RTL am Dienstag mit der finalen Folge der Serie "Nachtschwestern" 12,4 Prozent Marktanteil.

"Der Traumjob – bei Jochen Schweizer" ist auf sechs Folgen ausgelegt, bis zum Finale, das urpsrünglich für Dienstag, 13.08., geplant war, stehen also nicht weniger als vier Episoden aus. 

Trotz der schwachen Quoten sollen auch die vier noch fehlenden Folgen ausgestrahlt werden – allerdings in Doppelfolgen. Das teilte Schweizer zwei Tage nach Ausstrahlung der zweiten Folge via Twitter mit. Das Finale wird nun also bereits am 30. Juli gesendet.


Quelle: teleschau – der Mediendienst