Wann ist ein Mann ein Mann? Diese Frage stellte sich Mitte der 80er-Jahre nicht nur Grönemeyer, sondern auch Doris Dörrie in ihrer erfolgreichen Komödie "Männer", die 3sat nun im Rahmen der Reihe "Deutsch-Deutsches Kino – 40 Jahre Filme in Ost und West" zeigt.

Mitte der 80er-Jahre schien das Männerbild der bundesdeutschen Gesellschaft Künstlerinnen und Künstler aller Couleur stark zu beschäftigen. 1984 hatte Herbert Grönemeyer seinen Megahit "Männer" veröffentlicht, ein Jahr später feierte Doris Dörrie mit ihrer gleichnamigen Komödie ähnliche Erfolge. Was auch an den beiden Hauptdarstellern gelegen haben mag, die damals mit Anfang 30 das Mannesdasein im Film definierten: Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht.

Lauterbach spielt in "Männer" den erfolgreichen Julius, der alles hat, was sich ein Mann damals wünschen konnte: Geld, eine attraktive Frau und, wenn er will, eine leidenschaftliche Affäre. An seinem zwölften Hochzeitstag stellt er schockiert fest, dass seine Frau Paula (Ulrike Kriener) einen Geliebten hat – gespielt vom jungen Ochsenknecht. Das Schlimmste daran: Stefan, der Geliebte, ist ein arbeitsloser Grafiker. In Julius' Augen ein Versager. Julius beginnt Stefan auszuspionieren. Er will wissen, was Paula an ihm findet. Kurzerhand zieht er inkognito in die chaotische WG des Liebhabers ein.

3sat zeigt die beliebte Beziehungskomödie nun im Rahmen der Reihe "Deutsch-Deutsches Kino – 40 Jahre Filme in Ost und West", die bis zum 24. Mai insgesamt 21 Klassiker des hiesigen Kinos Revue passieren lässt. Nach "Männer" findet die Reihe "Theo gegen den Rest der Welt" (Donnerstag, 23.05., 22.25 Uhr) und Dominik Grafs "Die Katze" (Freitag, 24.05., 22.25 Uhr) ihren Abschluss.


Quelle: teleschau – der Mediendienst