Es macht tatsächlich Spaß zuzusehen, wenn sportlich talentierte Kandidaten durch einen Hindernisparcours hetzen und hecheln, um womöglich doch nur an einer "Wand" des Schreckens zu scheitern. So landete RTL im vergangenen Sommer eine Show-Überraschung. "Ninja Warrior Germany" erreichte in der Spitze einen Marktanteil von 22,9 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer.

Dass die "Sport-Show" in eine zweite Runde gehen würde, wurde somit schon vor dem Finale der ersten Staffel verkündet. Und wie das nach einem ansehnlichen Erfolg nun einmal ist, wurde der Action-Run eindeutig erweitert. RTL wird sieben Vorrunden, ein Halbfinale sowie ein großes Finale zeigen. Im vergangenen Jahr waren es noch fünf Sendungen gewesen.

In jeder Ausgabe der Vorrunde treten zunächst 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Sie haben jeweils nur eine Chance, zum Finale die Herausforderung auf dem "Mount Midoriyama", dem Ziel aller Anstrengungen, zu meistern. Das Halbfinale erreichen dann die jeweils acht besten Athleten aus den sieben Sendungen.

350 aus 13.000 Bewerbern

Für das Finale der erneut von Laura Wontorra, Jan Köppen und Frank Buschmann moderierten Action-Sendung sind es dann nur noch 28 Teilnehmer, die die sehr plakativ im Untertitel "Stärkste Show Deutschlands" gewinnen können. Bis dahin haben sie aber bereits einen wahren Marathon hinter sich. Wie RTL bekannt gab, hat es für die zweite Staffel insgesamt 13.000 Bewerber gegeben. 2000 von ihnen wurden gecastet, 350 schafften es in die Sendung.

Unter ihnen sind 38 Teilnehmer aus dem ersten Durchlauf im vergangenen Jahr. Auch Oliver Edelmann wirft sich erneut hinein in den Hindernisparcours. Bei der Erstausgabe 2016 war er der "Last Man Standing", er brachte es am weitesten. Kommt er diesmal in einem Finale komplett über und durch alle Hindernisse, hat er die Chance auf eine Gewinnprämie in Höhe von 200.000 Euro.


Quelle: teleschau – der Mediendienst