Die Olympischen Spiele 2018 bis einschließlich 2024 sind nun doch in der ARD und im ZDF zu sehen. Nach intensiven Verhandlungen habe man sich mit Discovery über eine Sublizenzierung der Verwertungsrechte einigen können.

Damit ist sichergestellt, dass die kommenden Olympischen Winterspiele im Februar 2018 wieder live in den Sendern der ARD sowie im ZDF zu sehen sind. Verzichten müssen Sportfans allerdings auf die Übertragung der anstehenden Spiele in Pyeongchang. Hier habe der "geringe zeitliche Vorlauf" schlicht nicht ausgereicht, um live berichten zu können. Die Wettbewerbe im Eiskunstlauf, Short Track und Snowboard seien "dafür aber in umfangreichen Highlights zu sehen".

"Wir freuen uns, mit Discovery eine partnerschaftliche Lösung bei der Übertragung der Olympischen Spiele gefunden zu haben. Gemeinsam mit Discovery werden ARD und ZDF die Olympischen Spiele auf sämtlichen Plattformen und Übertragungswegen übertragen können", zeigte sich ARD Sportrechte-Intendant Ulrich Wilhelm nach der Einigung zufrieden.

Und auch ZDF-Indendant Thomas Bellut meint: "Das Ringen um die Liverechte hat sich gelohnt. Unser Publikum kann sich jetzt wieder darauf verlassen, die Spiele in der gewohnten Qualität von ZDF und ARD präsentiert zu bekommen." 

Verhandlungen zunächst gescheitert

Zunächst sah es lange Zeit nicht danach aus, dass die kommenden vier Olympischen Spiele live bei ARD und ZDF zu sehen sind. Erste Verhandlungen mit Rechteinhaber Discovery sind im November vergangenen Jahres wegen zu unterschiedlichen Preisvorstellungen eingestellt worden. Erst ein halbes Jahr später sind die Gespräche wieder aufgenommen worden – und wurden diesmal erfolgreich abgeschlossen.

"Wir haben immer betont, welch hohes programmliches Gut die Olympischen Spiele für die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland sind. Umso mehr schätzen wir uns glücklich, dass die langen und intensiven Gespräche mit Discovery jetzt zu einem positiven Ende geführt werden konnten. Das ist eine gute Nachricht für den Sport und für unsere Zuschauer", so Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen.

Der Abschluss steht lediglich noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien von ARD und ZDF.