Wenn es um Politik im Fernsehen geht, ist er die neue Allzweckwaffe: Robert Habeck. Der Bundesvorsitzende der Grünen ist einer Auswertung des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) zu Folge der deutsche Politiker, der im vergangenen Jahr am häufigsten in den Polit-Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen zu sehen war.

In Sendungen wie "Maischberger", "Anne Will", "Hart aber fair" oder "Maybrit Illner" war Habeck insgesamt 13 Mal zu Gast, wie nun von mehreren Medien vermeldet wurde. Damit verweist Habeck weitere prominente Redner auf die Plätze.

Den zweiten Rang bekleidet eine Parteikollegin Habecks: Annalena Baerbock, Grünen-Co-Vorsitzende, teilt sich ihren Platz mit FDP-Chef Christian Lindner und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Alle drei nahmen jemals zehn Mal an entsprechenden Talkshows teil.

Bundesjustizministerin Katarina Barley von der SPD schaffte es mit neun Einladungen ebenfalls noch aufs Treppchen, hinter ihr folgt der CDU-Mann Norbert Röttgen, der insgesamt achtmal in den genannten Sendungen zu sehen war. Jeweils sieben Teilnahmen erreichten derweil CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, Finanzminister Olaf Scholz von der SPD und die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht. CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn brachte es lediglich auf sechs Einladungen, AfD-Chef Alexander Gauland ist mit drei Auftritten weit abgeschlagen.

In der Themenauswertung des RND ergab sich zudem, dass alle 13 Talkrunden, an denen Habeck teilnahm, das Thema große Koalition zum Inhalt hatten. Weitere thematische Dauerbrenner waren Angela Merkel und Donald Trump in immerhin acht Sendungen sowie die Migrationsdebatte in insgesamt sieben Sendungen.

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Quelle: teleschau – der Mediendienst