Mit einer Herkulesaufgabe in der "Post" von Baierbrunn bei München startet Frank Rosin in eine Ministaffel mit drei neuen Restaurant-Vorort-Rettungen.

Es ist die Art von Aschenputtel-Geschichte, die das Fernsehen liebt. Nur dass Zwei-Sterne-Koch Frank Rosin, der häufig wie ein schneidiger Vier-Sterne-General auftritt und entsprechend selbstbewusst Kommandos von sich gibt, keinen zu Unrecht übersehenen Mitmenschen zum Strahlen verhilft, sondern heruntergewirtschafteten Gaststätten. In der ersten von drei neuen Folgen ist der beim Publikum ungebrochen beliebte Kulinarik-Profi, der nicht nur die Speisekarten entschlackt und die Küche mit gutem Rat und zupackender Tat wieder funkeln lässt, sondern auch jeweils die Finanzen auf Vordermann bringen möchte, im "Gasthaus zur Post" in Baierbrunn bei München zu Gast.

Das Betreiberpaar Martina Kurucová, eigentlich eine Fahrlehrerin aus Tschechien, und Roman Schmoll, immerhin gelernter Koch, wundern sich schon länger, warum so wenig Restaurantbesucher zu ihnen zurückkehren wollen.

Allerdings musste Schmoll zuletzt einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Er verlor bei einem dramatischen Unfall die rechte Hand – und einen Finger der Linken. Im Biergarten vor seinem Lokal explodierte am Grill ein Feuerwerkskörper und verletzte den Wirt schwer. Als Frank Rosin Nachricht von dem schweren Unfall erhielt, der sich nach Abschluss der Dreharbeiten ereignet hatte, reagierte er geschockt und sehr mitfühlend. "Ein unfassbare Tragödie", sagte der Restauranthelfer der lokalen Presse. Wie es mit Roman Schmoll und seinem Lokal nun weitergehen soll, ist offenbar noch offen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst