Da werden Erinnerungen wach an die Krawall-Talkshows der 90er: In der dreiteiligen Miniserie "Komm in mein Leben" lässt das "RTL Nachtjournal" Menschen mit völlig unterschiedlicher Meinung aufeinandertreffen.

Los geht's am Mittwoch, 28. November 0.15 Uhr – wie sollte es anders sein – mit einem arbeitsfaulen Hartz-IV-Empfänger und einer hart arbeitenden Minijobberin. Gordon Pulver aus Mönchengladbach hat keine Lust, sich "zu einem Erwerbs-Roboter zu machen, nur um am Ende unglücklich zu sein", Natascha Schickerling aus Wuppertal hingegen sagt: "Ich arbeite lieber 100 Stunden die Woche, als mich abhängig vom Staat zu machen."

In weiteren Folgen gehen sich eine Jägerin und eine Tierschützerin sowie eine Kopftuchträgerin und eine Islamkritikerin verbal an die Gurgel. Den Sinn des Ganzen erklärt Christian Berger, Redaktionsleiter des "RTL Nachtjournal", so: "Angesichts einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung gerade auch beim Umgang mit politischen und gesellschaftlichen Themen betrachten wir 'Komm in mein Leben' als ein sehr spannendes Projekt. Wir wollen damit Vorurteile hinterfragen und Dialoge dort ermöglichen, wo sonst oft nur Konfrontation herrscht."


Quelle: teleschau – der Mediendienst